Den Empfang bei Funkverbindungen verbessern Spezielles Kabel als Antennenlösung für PCBs

UMTC-Koaxialsteckverbindung
UMTC-Koaxialverbindung

Für die M2M-Datenübertragung per Funk bietet Telegärtner eine Lösung auch bei ganz engen Platzverhältnissen auf der Platine an. Ein dünnes Sonderkabel mit UMTC-Ministeckern ermöglicht den flexiblen Anschluss einer externen Antenne, was Funkverbindungen erheblich verbessern kann.

Als Koaxialverbindung kommt ein Kabel mit einem Manteldurchmesser von nur 1,13 mm zum Einsatz. Es hat einen Wellenwiderstand von 50 Ohm und lässt sich bis zu einer Frequenz von 6 GHz einsetzen.

»Das Sonderkabel in Verbindung mit sehr kleinen Koaxialsteckverbindern des Typs UMTC ermöglicht es, kleine Leiterplatten, wie sie etwa in GSM- und WLAN-Modulen sowie in RFID-Applikationen zum Einsatz kommen, zuverlässig an externe Antennen anzuschließen«, erklärt Günter Wäller, Bereichsleiter Coax von Telegärtner. Den Entwickler der Steckverbinder-Firma ist es gelungen, eine optimierte Impedanzanspassung des sehr dünnen Koax-Kabels auf eine Steckverbindung mit einem wesentlich dämpfungsärmeren - weil dickeren Kabel - zu realisieren. Das Auftreten von Impedanzsprüngen, wie sie beim Übergang von kleinen auf große Durchmesser auftreten können, hat das Unternehmen also minimiert. »Die Rückflussdämpfung ist sehr hoch und Reflexionen werden wirkungsvoll unterdrückt«, führt Günter Wäller weiter aus.

Die UMTC-Steckverbinder sind kompatibel zu U.FL, MHF (I-PEX) und vergleichbaren Steckverbinder-Familien. Als eine Besonderheit am Markt ermöglicht Telegärtner den Anschluss des internen Kabels auch im Winkel von 90 Grad an einen SMA oder R-SMA-Einbauadapter. Die Sonderkabel lassen sich demnach auf einer der beiden Seiten mit einem Steckverbinder der Serien SMA, R-SMA, TNC oder R-TNC konfektionieren oder an beiden Enden mit einer UMTC-Winkelbuchse ausstatten.

Die neue Kabellösung kann man entsprechend der Anforderungen mithilfe des Konfigurators auf der Homepage von Telegärtner konfigurieren.