Yamaichi Electronics SMARC 2.0-Module testen

Der SMARC-Testadapter der Baureihe YED900 von Yamaichi Electronics.
Der SMARC-Testadapter der Baureihe YED900 von Yamaichi Electronics.

Für die aktuelle Version des Computer-on-Module-Standards SMARC 2.0 eignet sich der Prüfadapter von Yamaichi Electronics. Einsetzen lässt er sich bei Evaluierungstests, Modulprogrammierung und Zuverlässigkeitstests von -30 °C bis zu +85 °C.

Der SMARC-Testadapter (SMARC = Smart Mobility Architecture) der Baureihe YED900 von Yamaichi Electronics ist ein impedanzkontrolliertes Testsystem, das der SMARC-Spezifikation der SGET (Standardization Group for Embedded Technologies) folgt. Der Adapter ist darauf ausgelegt, große Stückzahlen zu prüfen. Dadurch können Anwender den Durchsatz von Prüfmustern erhöhen und die Kosten pro getesteten Modul senken.

Die Kontaktierung des Adapters erreicht Yamaichi mittels Compression Mount Technology (CMT), sodass keine Lötarbeiten erforderlich sind. Der Adapter besteht unter anderem aus luftfahrttaugliches Aluminium, PEEK und PEEK-Keramik. Er ist als Plug&Play-fähiges Prüfhilfsmittel einsetzbar.

Zuverlässige Kontaktstift-Technik

SMARC-Module haben Gold-Pads als Kontaktoberfläche. Für solche Oberflächenbereiche eignen sich laut Unternehmensangabe vor allem Feinraster-Federkontaktstifte, weil sie eine eine lange Lebensdauer haben: Den SMARC-Testadapter spezifiziert das Unternehmen mit 50.000 mechanischen Zyklen.

Zum Kontaktieren der Modul-Pads wird üblicherweise eine konisch geformte „Plunger“-Kontaktfederspitze verwendet. Diese Kontaktform gewährleistet, dass am Kontakt-Pad des Moduls nur ein kleiner Abdruck entsteht.

Neben Modul-Testadaptern bietet Yamaichi Electronics außerdem Test-Contactoren und Burn-In-Sockel an. Die dabei verwendeten Federkontaktstifte für Rastermaße ab 0,30 mm stellt Yamaichi Electronics selbst her. Die Ultra-Fine-Pitch- und Kelvin-Kontakte ermöglichen eine Kontaktierung bei hohen Kontaktzyklen und geringem Kontaktwiderstand.

Yamaichi Electronics Deutschland auf der productronica, Halle A1, Stand 217