Interview zur Bauteile-Entwärmung »In der Entwärmung steckt großes Optimierungspotenzial!«

Teil 2, Vorreiter in punkto Klimaschutz

Einen besonderen Schwerpunkt legen Sie auf Umweltschutz. Ihr Unternehmen arbeitet mittlerweile »klimaneutral«. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Alle reden über Klimaschutz, aber jeder weiß, dass jetzt Aktion dringend erforderlich ist. Wir wollen nicht mit erhobenem Zeigefinger vorangehen. Aber für uns fühlt es sich einfach richtig an, zu handeln, vor allem weil Aluminium ein sehr energie-intensives Material ist. Unsere Kunden ziehen einen direkten Nutzen daraus, mit Alutronic ihre bestehenden Kühlkörper auf Materialeffizienz zu prüfen. Hier steckt oft ein enormes Optimierungspotential. Wirtschaftlich aber eben auch ökologisch! Denn die Erfahrung zeigt, dass vor allem Standardkühlkörper völlig überdimensioniert eingesetzt werden.

Aber es geht auch um Ressourcenschonung. Seit 2015 beziehen wir nur noch Strom aus erneuerbaren Energien und nehmen an einem Regionalen Netzwerk für Energieeffizienz teil. In den vergangenen zwei Jahren konnten wir unser Unternehmenswachstum stemmen, ohne unseren Energiebedarf zu erhöhen und das allein durch ein erhöhtes Ressourcenbewusstsein und einige geringe Investitionen.

Und wie wichtig ist dieser Umweltaspekt für ihre Kunden?

Wir treiben das Thema deswegen voran, weil es uns persönlich wichtig ist. Das Gute dabei ist, dass Umweltschutz per se niemand schlecht finden kann. Es sei denn, dass „öko“ mit Mehrkosten assoziiert wird- was bei Alutronic nicht der Fall ist. Für uns bedeutet ökologisches Handeln vor allem wirtschaftliches Handeln bzw. achtsames Handeln. Das spielt in unser gesamtes Qualitätsbewusstsein hinein. Und auch unsere Mitarbeiter lassen sich auf diesen Perspektivwechsel ein. Genauso wie ökologisches Handeln für unsere Kunden nicht „Mehraufwand“ und „höhere Preise“ bedeutet, bedeutet Effizienz in unserem Team nicht mehr „Sparen“ und „härter arbeiten“. Das Gegenteil ist der Fall.

Das Interview führte Corinna Puhlmann-Hespen