Leiterplattenklemmen von Phoenix Contact Gleiche Form, unterschiedliche Anschlusstechnik

Freie Wahl der Geräteschnittstelle: Die Leiterplattenklemmen der Serie TDPT ermöglichen baugleiche Geräte mit Schraub- oder Push-in-Federanschluss.
Freie Wahl der Geräteschnittstelle: Die Leiterplattenklemmen der Serie TDPT ermöglichen baugleiche Geräte mit Schraub- oder Push-in-Federanschluss.

Global, regional und lokal zugleich - die Welt der industriellen Produktion und Automatisierung wächst zusammen und diversifiziert sich gleichzeitig. Die Leiterplattenklemmen der Serie TDPT unterstützen diese Trends - sie ermöglichen die Entwicklung marktspezifischer Geräte im einheitlichen Design.

Die zunehmende Globalisierung bietet Geräteherstellern viele neue Chancen, stellt sie aber auch vor neue Herausforderungen. Die international diversifizierten Märkte für Automatisierungstechnik erfordern technische Lösungen, die auf die jeweiligen lokalen Rahmenbedingungen wie Gesetzgebung, Applikationsumfeld und Anwenderverhalten zugeschnitten sind.

Ein klassisches, aber noch immer gültiges Beispiel ist die unterschiedliche Verbreitung des Schraub- und des Push-in-Federanschlusses. Im europäischen Markt ist das Federprinzip wegen seines hohen Anschlusskomforts weit verbreitet. In Nordamerika dagegen setzen viele Gerätehersteller und Anwender auf den einfacheren, aber über Jahrzehnte etablierten Schraubanschluss.

Ein weiteres Beispiel sind die international unterschiedlichen Versorgungsspannungen der Niederstromnetze. Im Einphasen-Dreileiternetz in den USA und Kanada beträgt die Netzwechselspannung 120 V bei 60 Hz, in China und großen Teilen Afrikas beträgt die Netzspannung 220 V, und in Europa ist das Niederspannungsnetz überwiegend als Dreiphasensystem mit 230 V und 50 Hz ausgeführt. Internationale Normen und Standards wie die IEC 61800-5-1 oder die UL 61800-5-1 beschreiben die in den Märkten für definierte Spannungen einzuhaltenden Luft- und Kriechstrecken der eingesetzten Komponenten.

Diese regionalen Rahmenbedingungen erfordern eine hohe Varianz im Produktportfolio der Gerätehersteller. Schon beim Design-in müssen die Entwickler für die unterschiedlichen Märkte passende Anschlusstechniken und damit unterschiedliche Elektronik- und Gehäuse-Layouts vorsehen. Gleichzeitig stehen Gerätehersteller vor der Herausforderung, ihre industrieelektronischen Geräte möglichst einheitlich und damit wirtschaftlich zu entwickeln und zu produzieren. Eine Strategie, diesen Zielkonflikt zu lösen, ist die konsequente Verwendung von Gleichteilen - um Skaleneffekte in Entwicklung, Produktion und Lagerhaltung ausschöpfen zu können.