Leiterplattenklemmen von Phoenix Contact Gleiche Form, unterschiedliche Anschlusstechnik

Flexible Auswahl der Anschlusstechnik

Heutzutage ist ein einheitliches Geräte-Design ein wichtiges Kriterium, um eine Geräteserie und das Markenversprechen des Herstellers vom Wettbewerb abzugrenzen. Die neuen Leiterplattenklemmen unterstützen diesen Ansatz. Dank des durchgängigen Designs können die Gerätehersteller die Leiterplattenanschlüsse für verschiedene Leistungsklassen optisch identisch gestalten - und so den Wiedererkennungswert über alle Märkte hinweg sicherstellen.

Nicht nur das optische Design der Schraub- und Push-in-Ausführungen ist identisch. Auch die wesentlichen elektrischen Kennwerte wie Nennstrom und -spannung sowie die Anschlussquerschnitte gelten für jeweils beide Ausführungen innerhalb eines Rasters. Dies ist insofern wichtig, als es normative Anforderungen sind, die bereits in der frühen Entwicklungsphase Einfluss auf das Geräte-Design haben.

Soll das Gerät weltweit vermarktet werden, muss es neben den internationalen Normen - wie EN/IEC - auch die amerikanischen Standards erfüllen. Für den sicheren Betrieb der industrieelektronischen Geräte definieren diese Normen und Standards besonders die Isolation der stromtragenden Teile. Als Schnittstelle zwischen Leiter und Leiterplatten sind Leiterplattenklemmen in der sogenannten list of critical components aufgeführt.

Die Leiterplattenklemme TDPT 2,5 ist nach UL 1059 für Spannungen bis zu 300 V (Usegroup B) zugelassen, TDPT 4 und TDPT 16 sind uneingeschränkt für bis zu 600 V zugelassen. Damit eignen sie sich als sogenannter field wiring terminal block für den universellen Einsatz in allen Bereichen. Zudem bieten sie einen erweiterten Fingerberührschutz von 3 mm (nach IEC/UL 61800-5-1). Damit erfüllen sie den für 400-V-TN-Systeme geforderten Schutz gegen das direkte Berühren und erlauben den Geräteeinsatz ohne zusätzliche Abdeckungen.

Die neuen, wellenlötfähigen Leiterplattenklemmen im Twin-Design sind eine Lösung für wirtschaftlich produzier- und einfach adaptierbare Geräte. Dank der identischen Baugröße und des einheitlichen Designs können Hersteller marktspezifische Geräte mit Schraub- oder Push-in-Federanschluss entwickeln, ohne das Geräte-Design oder das Leiterplatten-Layout anpassen zu müssen.