Leiterplattenklemmen von Phoenix Contact Gleiche Form, unterschiedliche Anschlusstechnik

Flexible Geräteanschlusstechnik

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen kommt der Geräteanschlusstechnik eine zentrale Rolle zu. Sie beeinflusst schließlich sowohl das Geräte-Design als auch das Layout der integrierten Elektronik. Die technische Basis für wirtschaftlich produzier- und flexibel einsetzbare Geräte bieten die neuen Leiterplattenklemmen der Serie TDPT von Phoenix Contact. Die Leiterplattenklemmen in den Rastermaßen 5,08 mm, 6,35 mm und 10,16 mm eignen sich für Leiterquerschnitte von 0,2 mm² bis 16 mm². Je nach Raster und Anschlussquerschnitt übertragen sie Ströme von bis zu 76 A und Spannungen von bis zu 1000 V gemäß IEC.

Das besondere Merkmal der Serie: In jedem Raster bietet Phoenix Contact Ausführungen mit etabliertem Schraub- und komfortablem Push-in-Federanschluss. Sowohl die Außenabmessungen als auch das Stift-Layout sind bei beiden Ausführungen identisch. Geräteherstellern bietet das formgleiche Twin-Design einen großen Vorteil. Sie können ein baugleiches Gerät je nach Markt und Anwendung mit Schraubanschluss oder mit Push-in-Federanschluss anbieten, ohne Änderungen am Geräte-Design oder am Leiterplatten-Layout vornehmen zu müssen.

In der Vergangenheit legten Gerätehersteller schon in der frühen Entwicklungsphase fest, ob ihre Geräte mit Schraubanschlüssen oder mit Push-in-Federanschlüssen ausgestattet werden sollen. Leiterplattenklemmen mit Schraubanschluss verfügen über eine vergleichsweise kompakte Kontur auf der Leiterplatte, bauen aber meist höher als vom Anschlussvermögen vergleichbare Push-in-Ausführungen. Weil auch das Stift-Layout der beiden Anschlusstechniken meist unterschiedlich war, mussten die Gehäusegröße und die integrierte Leiterplatte von vornherein auf die jeweilige Anschlusstechnik ausgelegt werden.