Die PowerTop-Xtra-Familie von Mennekes Ergonomie neu gedacht

Mit den neuen Varianten für 16 A und 32 A ist die PowerTop-Xtra-Familie vollständig. Die ergonomische Handhabung war dabei Leitgedanke des Designs.
Mit den neuen Varianten für 16 A und 32 A ist die PowerTop-Xtra-Familie vollständig. Die ergonomische Handhabung war dabei Leitgedanke des Designs.

Bisher nur in 63 A und 125 A verfügbar, hat Mennekes seine PowerTop-Xtra-Stecker um Varianten für 16 A und 32 A erweitert. Stecker, Kupplungen und Phasenanwender hat das Unternehmen dabei vollständig überarbeitet und optimiert.

Vor allem hinsichtlich der Handhabung soll sich der CEE-Steckverbinder verbessert haben, etwa durch die ergonomische Gehäuseform der PowerTop-Xtra-Familie und die rutschhemmenden Oberflächen. Durch das neue Design, die gummierte Kabelverschraubung und die rutschfesten, genoppten Griffzonen will Mennekes eine sichere Handhabung ermöglichen und das Aufdrehen des Gehäuses vereinfachen. Außerdem verfügt jeder PowerTop-Xtra-Steckverbinder über eine Fläche, auf der Anwender das Gerät individuell kennzeichnen können, zum Beispiel durch selbstklebende Beschriftungsetiketten. 

Auch den Montageprozess hat Mennekes bei der PowerTop-Xtra-Familie optimiert und verspricht deutlich kürzere Montagezeiten durch weitgehend werkzeugfreie Installation. Dafür sorgen sollen Verriegelungsschieber und bewährte Eigenschaften wie das selbstfindende Gewinde des Gehäuses und die Kabelverschraubung.

Sicheres Verbinden: SafeContact und ErgoContact

Beim PowerTop Xtra S erfolgt der Anschluss mit der Schneidklemmtechnik SafeContact, wie sie Mennekes bereits beim StarTop eingesetzt hat. Bei SafeContact handelt es sich um eine schraubenlose Anschlusstechnik für Stecker und Kupplungen. Weil kein Abisolieren oder Vorbehandeln der Leiter notwendig ist, sparen Anwender laut Unternehmensangabe mehr als die Hälfte der herkömmlichen Anschlusszeit.

Farbcodierte Klemmen erleichtern zudem den fehlerfreien Anschluss. Werden die Leiter in die geöffneten Klemmen bis zum Anschlag eingeführt und die Klemmen seitlich mit einem Schraubendreher heruntergedrückt, erledigt die Schneidklemme drei Schritte in einem Arbeitsgang: Isolierung auftrennen, sicher kontaktieren und Leiter fixieren.

Bei allen PowerTop Xtra in 16 A bis 32 A erfolgt der Anschluss mit ErgoContact, dessen entscheidender Ergonomie-Vorteil darin liegt, dass Anwender den Schraubendreher nicht von der Seite, sondern gerade ansetzen. So zielt der Schraubdruck in den Haltegriff. Ein Führungskragen stützt den Schraubweg dabei zusätzlich. Pro Kontakt muss nur eine Schraube betätigt werden, bei der es sich um eine unverlierbare Kombikopfschraube handelt: Durch Kunststoffgrate am oberen Ende der Führungskragen können die ab Werk eingelassenen Schrauben nicht aus den Führungskragen herausfallen und sind mit Kreuz- und Schlitzschraubendrehern bedienbar. Diese Anschlusshaltung ist ergonomisch natürlicher und die Abrutschgefahr wird deutlich minimiert.

Neue Generation Kontakthülsen

Industriesteckverbinder für 63 A und 125 A müssen auf Baustellen, bei Erdarbeiten und in der Industrie trotz Schmutz und Nässe zuverlässig funktionieren. Wenn herkömmliche CEE-Steckvorrichtungen einen hohen Kontaktfluss sicherstellen, geht das oft auf Kosten der Bedienfreundlichkeit. Und umgekehrt: Bei handlichen Steckvorrichtungen müssen Anwender häufig auf Kontaktqualität verzichten. Um diese Problematik zu lösen, hat Mennekes letztes Jahr die X-Contact-Hülsen vorgestellt und bereits in sein gesamtes Steckersortiment für Stromstärken von 63 A und 125 A etabliert. Die Kontakthülsen sind auch in den neuen Varianten verbaut. 

Wasserdicht auch bei Hochdruckreinigung

Durch den Einsatz der Zwei-Komponenten-Spritzgießtechnik steigert Mennekes die Qualität der Dichtelemente deutlich. Sie sind aus strapazierfähigem Material hergestellt und mit den tragenden Kunststoffteilen verbunden, wodurch die Dichtungen nicht verloren gehen oder beschädigt werden können. Der Bajonettring schafft eine dichte Verbindung zwischen PowerTop-Xtra-Stecker und Kupplungen.

Integrierte RFID-Transponder

Als Zubehör ist eine Verschraubung mit integriertem RFID-Glastransponder nachrüstbar, der für alle herkömmlichen Lesegeräte (125 kHz) nutzbar ist. Der RFID-Chip trägt eine eindeutige ID und lässt sich somit zur Identifikation des Gerätes nutzen. Der integrierte RFID-Chip kann zum Beispiel auch im Rahmen des E-Checks die normalerweise eingesetzten Chip-Bänder ersetzen.

Das X-Prinzip

Ein speziell vorbehandeltes Material lässt die X-Contact-Hülsen federn, ohne dass zusätzliche Federelemente nötig sind. Die Innenwände der Hülsen sind x-förmig geschlitzt und quer zur Steckrichtung gerillt. Der Steckerstift drückt die federnde Kontakthülsen-Öffnung auf, wodurch Anwender gegen keinen zu starken Widerstand arbeiten müssen. Dem Unternehmen zufolge reduzieren sich so die benötigten Steck- und Ziehkräfte im Vergleich zu herkömmlichen Kontakthülsen um bis zu 50 Prozent. Die Rillung und das federnde Material der Kontakthülsen sorgen für einen sicheren Kontaktschluss. Für raue Umgebungsbedingungen – zum Beispiel durch chemisch reizende Stoffe wie Ammoniak – gibt es die Kontakthülsen auch in vernickelter Ausführung. Sie sind robust gegen hohe Luftfeuchtigkeit, salz- und säurehaltige Luft und aggressive Gase und Dämpfe.
 

Bilder: 38

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