Automatisierung »Enormes Anwendungsspektrum für Hybrid-Steckverbinder«

Bei der Verkabelung von Servomotoren haben sich Hybrid-Steckverbinder etabliert. Die Hybridtechnologie eignet sich aber auch für eine Vielzahl weiterer Aufgaben – ist also ein Zukunftstrend. Davon ist man bei Phoenix Contact überzeugt.

Maschinen und Anlagen werden immer häufiger mit intelligenten Steuereinheiten und Schnittstellen ausgestattet. Weil das fast alle Bereiche der Automatisierung betrifft, eröffnet sich ein enormes Anwendungsspektrum, z.B. für Hybrid-Rund-Steckverbinder in den Größen M23 und 40, wie sie von Phoenix Contact verfügbar sind. Diese können letztendlich dazu beitragen, die Effizienz der Anschlusstechnik und die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen.

»Bei frequenzgeregelten Antriebslösungen ist heute noch die sternförmige Verteilung vom Schaltschrank zum Motor üblich. Die serielle Verkabelung wurde bisher fast ausschließlich mittels Bussystemen gelöst«, erläutert Gerhard Liewer, zuständig für das Produkt-Marketing der „Pluscon circular“-Produkte von Phoenix Contact. Und weiter: »Mit neuen M40-Hybrid-Steckverbindern und den geeigneten Hybrid-Servoleitungen ist nun der Umstieg auf eine serielle Versorgung und Ansteuerung der Verbraucher mit Signalen, Daten und Leistung möglich.«

Dazu wird jedes Gerät in der Versorgungskette mit zwei Gerätesteckverbindern ausgestattet, von denen je einer mit Stift- und einer mit Buchsen-Kontakten bestückt wird. Die Steckverbinder von Phoenix Contact basieren auf dem bekannten Servomotor-Steckverbinder und kombinieren entsprechende Kontakte zur Übertragung von Signalen, Daten und Leistung in einem Gehäuse. Damit eignet sich der M40-Hybridsteckverbinder für hohe Spannungen bis 630/850 V AC/DC sowie für Ströme bis 70 A.

Vorteile der Hybrid-Technologie
 
Die hybride Anschlusstechnik reduziert nicht nur den Platzbedarf am Gerät oder im Schaltschrank, auch die Maschinen- und Anlagenverkabelung wird übersichtlicher, weil nur noch eine einzige Leitung verlegt werden muss. Die daraus resultierenden schlankeren Kabelwege reduzieren wiederum die Kosten für Trasse und Kabelkanal. Ein weiterer Pluspunkt der hybriden Anlagenverkabelung: Da bis zu zwei Drittel weniger Anschlüsse erforderlich sind, können Geräte, Maschinen und Anlagenteile einfacher in Betrieb genommen und gewartet werden.