Die größte electronica aller Zeiten Connecting everything – smart, safe & secure

Smarte, zuverlässige und sichere Vernetzung auf allen Ebenen steht im Mittelpunkt der diesjährigen electronica. Dazu geht die Messe weit über die Präsentation entsprechender Komponenten, Systeme und Lösungen hinaus und bietet den Besuchern einen umfassenden Ausblick auf die Zukunft der Elektronik.

Mit 17 Hallen, über 180.000 m2 Ausstellungsfläche, 13 Foren und vier Konferenzen präsentiert sich die diesjährige Weltleitmesse und Konferenz der Elektronik als die größte Messeveranstaltung dieser Art, die München bisher gesehen hat. Über 3000 Unternehmen aus mehr als 50 Ländern werden mit ihren Produkten und Lösungen dabei einen Ausblick in die Zukunft der Elektronik bieten. »Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und freuen uns insbesondere über die Anmeldungen von zahlreichen Erstausstellern«, versichert Angela Marten, Projektleiterin der Messe. Das Motto der diesjährigen electronica lautet: Connecting everything – smart, safe & secure.

Gegenüber der letzten electronica 2016 ist die Messe um weitere vier Hallen gewachsen; eine davon ist für die Semicon Europa. Vor dem Hintergrund dieses starken Wachstums wurde die Hallenbelegung in Abstimmung mit der Industrie komplett überarbeitet. So sind beispielsweise die Halbleiter jetzt in den C-Hallen verortet und damit besonders gut über den Messeeingang Nord zu erreichen.

Im Zentrum der electronica stehen weiterhin die Themen Automotive, Embedded-Systeme, LED/SSL, Industrial IoT, Cyber-Sicherheit und Medizinelektronik. Dazugekommen sind in diesem Jahr als neue Highlight-Themen künstliche Intelligenz und Smart Energy/Smart Grids.

Wer die Messe vom Eingang West betritt, findet in den Hallen A1 und B1 die EMS-Branche. In den Hallen A2, B2, C3 und teilweise B3 finden sich Aussteller von Elektromechanik und Systemperipherie. Messen und Prüfen findet sich in Halle A3. A4 ist für die Semicon Europa 2018 reserviert. Wer nach Stromversorgungen sucht, findet sie in den Hallen A5 und A6. Diese Halle teilen sich die Stromversorgungen mit den passiven Bauelementen, deren Aussteller auch in B6 zu finden sind. Halbleiter finden sich, wie angesprochen, in den Hallen C3 bis C6, aber auch in  A4 und B4 und B5.

Doch nicht nur die Hallenbelegung ist neu. So stellt in Halle C6 das neue Format „electronica Experience“ besonders die Vernetzung von Ausstellern, Schülern, Studenten und Fachbesuchern in den Mittelpunkt. An allen vier Messetagen ermöglichen dort Applikationen, Live-Demos sowie eine Jobbörse Einblicke in die Welt der Elektronik und ihre Berufsbilder. Im Zentrum steht die Discovery-Stage. Dort wird als eines der Highlights der Veranstaltung am Dienstag, dem 13. November um 9:30 Uhr der US-amerikanische Soziologe, Ökonom und Publizist Jeremy Rifkin die electronica mit einer Keynote eröffnen.

Ein weiteres Element der electronica Experience stellt das viertägige Developer-Event „IMPACT – Design for a Cause“ dar. In Zusammenarbeit mit den Ingenieur-Communities Hackster und Element 14 sowie Avnet hat die Messe München ein Konferenzkonzept mit Lounge-Atmosphäre entwickelt. In diesem Rahmen diskutieren Sprecher und Besucher in Tutorials und Panel-Diskussionen verschiedene Themen wie Home-Automation, Open Internet oder Robotik. Höhepunkt wird hier ein Vortrag von Mick Ebeling, dem Gründer von „Not Impossible Labs“, am Donnerstag, dem 15. November um 11 Uhr sein, in dem er unter anderem Entwicklungen wie den Eye-Writer vorstellt, der es ALS-Patienten erlaubt, mit den Augen zu zeichnen.

In die zweite Runde geht nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2016 die Plattform „electronica fast forward“. In insgesamt acht Kategorien zeigen junge Unternehmen dort ihre Neuentwicklungen und Dienstleistungen. Zu den Rubriken zählen neben Automotive und Embedded unter anderem auch Medical Electronics sowie Cyber-Security. Mehr als 30 junge Unternehmen aus zehn Ländern haben in diesem Jahr ihre Bewerbungen für den elec­tronica fast forward Award eingereicht. Am Freitag, dem 16. November zwischen 11 und 12 Uhr wird sich die Frage klären, welches Startup sich in diesem Jahr den Award sichern kann. Der Sieger erhält eine Standfläche auf der electronica 2020 sowie ein Marketing­paket im Wert von 75.000 Euro.

Fünf Konferenzen und 13 Foren bitten auf der electronica zum Networking und Wissenstransfer auf der Messe. Neu ist dabei in diesem Jahr, dass alle Konferenzen unter den Schirm „electronica conferences“ gestellt werden, und im ICM, Internationales Congress Center München, stattfinden. Zu den etablierten Konferenzen „automotive conference“, „embedded platforms conference“ und dem „Wireless Congress“ kommen in diesem Jahr zwei neue Konferenzen hinzu: „Medical Electronics“ und „cyber physical systems“.

Auf der erstmals stattfindenden Medical Electronics Conference (eMEC) diskutieren Ärzte und Vertreter der Elektronikbranche über die Medizin der Zukunft. Dabei reicht das Themenspektrum von Smart Medical Devices, Cloud-Computing, Datensicherheit und -souveränität über Blockchain-Technologien, Collaborative Robots und Smart Contracts bis hin zu Usability, künstlicher Intelligenz, Telemedizin und Medizin 4.0.

Im Automobilland Deutschland darf natürlich auch das Thema Automotive nicht fehlen. Der deutschen Leitbranche steht dabei ein digitaler Umbruch bevor. Bis 2025 soll weltweit jedes vierte Fahrzeug elektrisch fahren. Zusätzlich stellen Zukunftstechnologien wie autonomes und vernetztes Fahren sowie völlig neue, datengetriebene Geschäftsmodelle eine Herausforderung für Hersteller und Zulieferer dar.

Die Weltleitmesse und Konferenz der Elektronik begegnet dem komplexen Highlight-Thema Automotive mit einem Drei-Säulen-Konzept. Dabei können sich die Besucher in der Ausstellung (Halle B4), auf dem Automotive-Forum und in der electronica Automotive Conference (eAC) umfassend über Trends, Produkte, Technologien und Märkte der Automobilindustrie informieren.