LWL-Bündeladerkabel von Prysmian Auf bis zu 288 Glasfasern erweitert

Die Cca- und B2ca-zertifizierten LWL-Bündeladerkabel mit bis zu 288 Fasern bieten hohen Brandschutz – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.
Die Cca- und B2ca-zertifizierten LWL-Bündeladerkabel mit bis zu 288 Fasern bieten hohen Brandschutz – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Als – laut eigenen Angaben – weltweit erster Kabelhersteller bringt die BU Multimedia Solutions der Prysmian Group Cca- und B2ca-zertifzierte LWL-Bündeladerkabel mit bis zu 288 Fasern auf den Markt – für drinnen und draußen.

Mit der seit 1. Juli 2017 verbindlich für alle EU-Mitgliedsstaaten geltenden EU-Norm 50575 der Bauproduktenverordnung (CPR) sind die Anforderungen von Kabeln und Leitungen an den Brandschutz enorm gestiegen. Seit diesem Zeitpunkt gelten für fest in Gebäude installierte Strom-, Steuer- und Kommunikationskabel einheitliche Regelungen für Brandklassen und Prüfmethoden. Prysmian hat daraufhin Cca- und B2ca-Kabel mit bis zu 144 Fasern auf den Markt gebracht.

Jetzt hat der Kabelspezialist sein Sortiment erweitert: Ab sofort sind verschiedene Ausführungen von LWL-Kabeln mit bis zu 288 Fasern verfügbar. Die verseilten Bündeladerfaserkabel N10, N14 und N15 erfüllen die Anforderungen der Brandschutzklasse Cca, die Ausführungen N09, N11 und N13 die CPR-Klasse B2ca. Alle Kabeltypen sind gelgefüllt, nicht-metallisch und mit bis zu 288 Fasern lieferbar. Wegen ihrer nicht-metallischen Beschaffenheit lassen sie sich leicht montieren. Die Installationspraxis ist identisch mit der bisherigen Eca- oder Bündeladerverkabelung im Außenbereich. Die wasserdichten Bündeladerkabel eignen sich für den Einsatz im Innen- und Außenbereich – insbesondere in Rechenzentren, Hochhäusern und in Gebäuden, in denen sich viele Personen aufhalten, etwa Schulen, Krankenhäuser, Büros und Flughäfen. Denn einerseits fallen dort in den Netzwerken große Datenmengen an, die mehr Glasfaserverbindungen erfordern. Andererseits spezifizieren oder empfehlen europäische Behörden und Institute für öffentliche Gebäude die Brandklassen Cca und B2ca als Mindestanforderung.

»Bei der Kabelinstallation ging es bei den Faktoren Sicherheit, Kosten und Anwendungspraktiken bisher nicht ohne Kompromisse. Kabel, die beispielsweise den hohen Brandschutzklassen entsprachen, waren nicht für den Innen- bzw. Außeneinsatz geeignet oder sie hatten eine hohe Faseranzahl, erfüllten aber nicht die erforderlichen CPR-Klassen. Oftmals mussten die Anwender die erforderliche Faseranzahl in kleinere Faserzahlen aufteilen, was zu höheren Kosten führte. Das gehört der Vergangenheit an«, sagt Tayfun Eren, Produktmanager bei der BU Multimedia Solution der Prysmian Group. »Mit unserem neuen Kabelangebot müssen sich Anwender nicht mehr zwischen Faseranzahl, Wasserdichtigkeit und Brandschutzniveau entscheiden.«