Silica startet Core'n-More-Initiative »Wir wollen DER Mikrocontroller-Distributor in Europa werden«

Karlheinz Weigl, Silica: »In den vergangenen Jahren haben wir erfolgreich über unsere  Design-in Leistungen im analogen Umfeld und für Programmierbare Logik etabliert, jetzt gehen wir einen Schritt weiter und wollen den größtmöglichen Support für Mikrocontroller-Designs in Europa bieten.«
Karlheinz Weigl, Silica: »In den vergangenen Jahren haben wir erfolgreich über unsere Design-in-Leistungen im analogen Umfeld und für Programmierbare Logik etabliert, jetzt gehen wir einen Schritt weiter und wollen den größtmöglichen Support für Mikrocontroller-Designs in Europa bieten.«

Mit der Initiative Core'n More will Silica den für die Distribution zugänglichen Mikrocontroller-Markt in Europa aufrollen und sich mittelfristig ein größeres Stück vom Kuchen abschneiden. Neben einem umfassenden Portfolio an Mikrocontrollern – 8 von 10 Top-MCU-Hersteller hat Silica auf seiner Linecard - stehen Support für Tools, Software und Design-in Services im Mittelpunkt der Initiative.

Im europäischen Halbleitergeschäft ist Silica insgesamt mit etwa 15 Prozent sehr gut dabei. Aber im Mikrocontroller-Segment gibt es laut Karlheinz Weigl, Regional Vice President Central Europe Silica und federführender Pate des Core'n-More-Programms durchaus noch Luft nach oben. Derzeit hält Silica bei den MCUs einen Anteil von etwa 9 Prozent, bis 2014 sollen es 15 Prozent sein. »In den vergangenen Jahren haben wir erfolgreich über unsere  Design-in-Leistungen im analogen Umfeld und für Programmierbare Logik etabliert, jetzt gehen wir einen Schritt weiter und wollen den größtmöglichen Support für Mikrocontroller-Designs in Europa bieten.«

Dass sich dieses Ziel nicht von heute auf morgen umsetzen lässt, ist Weigel bewusst: »Deshalb haben wir unsere Mikrocontroller-Strategie langfristig angelegt.  Bis 2014 wollen wir DER Mikrocontroller-Distributor in Europa werden.« Das bedeutet in Zahlen, dass Silica bis dahin 15 Prozent am für die Distribution zugänglichen Mikrocontroller-Markt für sich verbuchen möchte. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, UK, Italien und Frankreich. Das zusätzliche Geschäft will Silica vor allem durch neue Projekte der Bestandskunden gewinnen und nicht durch Verdrängungswettbewerb: »Der Markt wächst, da wollen wir mitwachsen«, so Weigl. Wichtige Zielmärkte sieht er unter anderem in der Industrie- und Gebäudeautomation, beispielsweise Smart Meters und andere Anwendungen zum Messen, Steuern und Regeln.  

Den Ausbau seiner Marktanteile will Silica mit den bestehenden Linien erreichen. Acht der zehn Top-MCU-Hersteller hat Silica auf seiner Linecard und dabei soll es laut Weigl auch bleiben. Core'n More bedeute nicht, dass man die Linecard erweitern wolle. »Wir setzen auf die bestehenden Linien«, stellt Weigl klar. ARM wird aufgrund seiner immer weiter fortschreitenden Prozessortechnologie und Verbreitung bei Embedded-Designs eine Schlüsselrolle innerhalb von Core'n More spielen. Der Distributor arbeitet bereits seit längerem eng mit der Prozessorschmiede zusammen. Konzentrieren will sich Silica vorwiegend auf vier Kerne: im mittleren Segment auf Cortex-M3/M4, im Highend-Segment auf Cortex-A8/A9.   

So verfügt Silica über entsprechende Vertriebsvereinbarungen für Prozessorprodukte auf ARM-Basis mit Texas Instruments, NXP, Freescale, STMicroelectronics und Cypress. Zudem wird das Core'n-More-Portfolio ergänzt durch Microchip, Renesas oder Intel, die alternative Cores für Embedded-Applikationen anbieten.