Deutsche Bauelemente-Distribution Stabil auch im zweiten Quartal

Georg Steinberger, FBDI/DMASS
Georg Steinberger, FBDi »Alles in allem ist die deutsche Wirtschaft in einem unsicheren Umfeld relativ stabil geblieben.«

Ein Wachstum von 5,6% meldeten die im Fachverband Bauelemente Distribution (FBDi e.V.) gemeldeten Unternehmen für das 2. Quartal 2016.

Der Umsatz lag bei 816 Mio. Euro. Die ersten sechs Monate des Jahres zeigen eine Umsatzsteigerung  von  7,7%. Dabei wuchsen die Aufträge nicht so stark gewachsen, sie lagen mit 3,3% für das 2. Quartal 2016 bei 809 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr waren es noch 5,4%.

Die Aufteilung nach den Technologien blieb stabil. Die Halbleiter machen 70% des Umsatzes bzw. 568 Mio. Euro aus; ihre Wachstumsrate lag bei 5,3%, gefolgt von den passiven Bauteilen, die 119 Mio. Euro umsetzten und 15% des Umsatzes darstellen. Die Passiven zeigten mit einer Steigerung von 9,2% ein Ergebnis deutlich über dem Durchschnitt. Die Elektromechanik setzte 78 Mio. Euro um, bei einem Wachstum von 1,2%. Mit 13,4% wuchs das Stromversorgungssegment am stärksten. Hier betrug der Umsatz 21,0 Mio. Euro bzw. 2,6% des Gesamtumsatzes. »Vieles deutet darauf hin, dass auch das dritte Quartal für die deutsche Distribution ein positives Ergebnis zeigen wird«, so FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger. »Alles in allem ist die deutsche Wirtschaft in einem unsicheren Umfeld relativ stabil geblieben.

Obwohl die Auswirkungen des Brexit allmählich Formen annehmen, die Krisenherde sich keineswegs beruhigt haben, die chinesische Wirtschaft hinter den Erwartungen zurückbleibt und als neuer Faktor der Unsicherheit der Putsch in der Türkei hinzugekommen ist, bewegen sich die Konjunkturindikatoren im Normalbereich. Wie lange sich die deutsche Wirtschaft diesen Problemen erfolgreich entziehen kann, ist offen. Es bleibt zu hoffen, dass sich Politik und Wirtschaft mit Ruhe und Vernunft an die Probleme machen.«