Distribution zu Corona-Auswirkungen »Sprechen, planen und nicht in Panik verfallen«

Das Corona-Virus könnte sich auf die Liefersituation von elektronischen Bauelementen auswirken. Unter anderem Rutronik und Avnet veröffentlichen Statements ihrer Hersteller.

»Selektive Knappheit von elektronischen Produkten und Vorprodukten ist nicht auszuschließen«, erklärt Georg Steinberger jüngst in einer Funktion Vorsitzender des Distributionsverbandes FBDi.  Einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung hat sicherlich der Neustart der Produktion in China, der sich nach Ansicht Steinbergers in diversen Produktsegmenten weiter Richtung März verschiebt: »Die Gesundheit und Sicherheit der Menschen in China und anderswo hat absoluten Vorrang, deshalb ist es angesagt, den Betroffenen die größtmögliche Unterstützung angedeihen zu lassen. Was die Lieferkette betrifft, wäre unsere Empfehlung zu sprechen, zu planen und nicht in Panik zu verfallen.«
Wer sich über die aktuelle Situation bei der von den Distributoren vertretenen Hersteller informieren möchte kann das zum Beispiel bei Rutronik und Avnet tun.

Einen herstellerunabhängigen Ausblick nach vertikalen Märkten und Produktgruppen hat indes Trenforce auf seiner Webseite veröffentlicht:

»Niemand hat mit dem Virus als neue Marktstörung gerechnet, aber wir müssen sehen, welche Auswirkungen das Virus auf die Lieferkette in diesem und im nächsten Quartal hat«, fasst Steinberger zusammen. Georg Steinberger ist Vorsitzender des FBDi, DMASS, der IDEA und VP bei Avnet EMEA.