Modulare Plattformstrategie macht’s möglich Skalierbarkeit für das Internet der Dinge

Auch wenn beim Internet der Dinge viele Aspekte noch nicht abschließend geklärt sind – eines steht schon heute fest: Eine ’Standard‘-Anwendung wird es nicht geben. Jedes ’Ding‘ muss nämlich seinen ganz individuellen Zweck erfüllen. Und diesen Zweck gilt es, möglichst kosteneffizient zu erwirken.

Individuelle Designs lassen sich aber nur wirtschaftlich skalieren, wenn man ihre Entwicklungs- und Produktionskosten senkt. Ein Weg, das zu erreichen, liegt im Einsatz einer modularen Plattformstrategie, mit der einfache und kostengünstige Erweiterungen möglich werden.
FPGAs bieten eine solche Erweiterbarkeit schon länger auf dem hardwarenahen Transistor-/Gate-Level. Nutzt man diesen Ansatz auch auf höherer Ebene, lässt sich dieses Konzept sehr effizient erweitern. Ein Beispiel ist der von der Firma Digilent entwickelte ’Peripheral Modules‘-(Pmod-)Standard. Dieser flexible Schnittstellen-Standard setzt auf Low-Pin-Count-(LPC-)Module, die als Peripherie-
baugruppen beispielsweise für FPGA-basierte Hostbaugruppen zum Einsatz kommen können. Der Pmod-Standard, der auch I2C-Schnittstellen und SPI abbildet, ist vergleichsweise einfach in entsprechende Host-Boards zu implementieren und wird von vielen führenden Herstellern unterstützt. Das bietet Entwicklern Zugang zu einer breiten Palette von Bauelementen und Baugruppen, die neue Funktionen in einem Format anbieten, das sich schnell und einfach per ’Plug & Play‘ implementieren lässt. Deshalb überrascht es nicht, dass modulare Designs heute wirksame Beschleuniger für die Entwicklung maßgeschneiderter IoT-Lösungen sind.