Neue Smart-Living-Plattform von Conrad Rundum-Sorglos-Paket fürs smart Home

Bisher ließen sich über die IoT-Plattform Conrad Connect Geräte für das Smart Home herstellerübergreifend vernetzen. Der zur IFA 2018 vorgestellte Service Marketplace ergänzt die Plattform nun um Dienstleistungen aus verschiedenen Bereichen.

Nutzer haben so die Möglichkeit, ihre smarten Geräte mit verschiedenen Dienstleistungen zu verknüpfen und alltägliche Abläufe weiter zu automatisieren. Conrad Connect schließt damit die Lücke zwischen den vernetzten Produkten, die Anwender in ihrem Alltag einsetzen, und realen Dienstleistungen. »Der Launch des Service Marketplace ist ein enorm wichtiger Schritt für uns, denn bisher ist es keiner Smart-Living-Plattform am Markt gelungen, die Lücke zwischen dem vernetzten Leben der Anwender und realen Dienstleistungen zu schließen«, kommentiert Andreas Bös, Senior Director Conrad Connect. »Ich denke, wir machen den für viele noch kryptischen Begriff „Internet der Dinge“ so um einiges greifbarer. Es geht nun z.B. nicht mehr um Alarmanlagen, es geht um Sicherheit – damit kann jeder etwas anfangen. Wir bewegen uns so ein großes Stück näher in Richtung des Ideals, das wir von Anfang an mit Smart Living in Verbindung brachten: das Leben jedes Nutzers langfristig einfacher zu machen.«

Partner zum Startpunkt sind FreshEnergy, Unified Inbox (UIB), Signal Cruncher, OrderThis und der Konzern Versicherungskammer.

  • Stromvergleichs-Services von Fresh Energy: 

Nutzer von Smart Plugs, die zwischen Steckdose und Stromkabel beliebiger Produkte wie z.B. Waschmaschinen, Kühlschränke oder auch Geschirrspülmaschinen gesteckt werden, können mit dem „Fresh Compare”-Service für jedes ihrer angeschlossenen Geräte ihren persönlichen Stromverbrauch mit dem durchschnittlichen Stromverbrauch einer großen Nutzerschaft vergleichen. Die Service-Partner erstellen basierend darauf einen Bericht und geben Handlungsempfehlungen, wo Energie und somit Geld eingespart werden kann.

  • Machine Learning für das Smart Home mit Signal Cruncher: 

Dieser Service analysiert das heimische Nutzerverhalten und automatisiert basierend darauf verschiedene alltägliche Abläufe. Im Falle eines Urlaubs lässt sich beispielsweise täglich eine realistische Anwesenheitssimulation mithilfe der hauseigenen Elektronik umsetzen. Darüber hinaus lassen sich Heizkosten senken, denn das System wertet Wettervorhersagen, die typische Innentemperatur sowie Thermodynamik des Hauses aus, was in Folge eine unnötige Gebäudeheizung vermeidet.

  • Instant-Messaging-Service mit Unified Inbox (UIB):    

Mit UIB haben Nutzer die Möglichkeit, per WhatsApp oder Viber-Message mit ihren smarten Geräten zu kommunizieren. UIB ist buchbar über den Service Marketplace und kann danach in allen Projekten verwendet werden. Zur Verwendung bieten sich zwei Optionen: zum einen zum Starten von Projekten, beispielsweise was jeden Morgen gemacht werden soll, zum anderen als eingehende Nachricht – beispielsweise als Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis.

  • Alltägliche Einkäufe automatisch mit OrderThis nachbestellen:    

Dieser Service analysiert bei Endgeräten, die Verbrauchsmaterialien beziehen, den gegenwärtigen Vorrat und bestellt bei Bedarf nach – beispielsweise Kaffee-Kapseln für Kaffeemaschinen oder Waschpulver für Waschmaschinen. Die Verbrauchsprodukte werden dabei automatisiert auf eine Einkaufsliste gesetzt, die der Nutzer in Folge nur noch bestätigen muss. Auf der IFA präsentieren Conrad Connect und OrderThis erste Use-Cases. OrderThis ist eine offene IoT-Commerce-Plattform von der Otto Group Digital Solutions, dem Corporate Company Builder der Otto-Gruppe. Sie verbindet Online-Händler, Marken und IoT-Provider miteinander, um Kauf- und Bestellprozesse zu optimieren, digitalisieren und automatisieren.

  • Smart-Home-Security-Assistenz-Service des Konzerns Versicherungskammer:    

Mithilfe von intelligenten Rauchmeldern, Wassersensoren und Sicherheitssystemen, die mit der Conrad-Connect-Plattform verbunden sind, wird im Fall eines Brandes, Wasserschadens oder Einbruchs ein Alarmsignal an den Nutzer gesendet. Wird dieser im Ernstfall nicht tätig, wird der Alarm an das zuständige Assistenzzentrum weitergeleitet. Das Team schreitet in diesem Fall sofort ein und versucht, den Nutzer oder hinterlegte Notfallkontakte zu erreichen. Falls niemand erreichbar ist, würden Einsatzkräfte alarmiert werden. Der Konzern Versicherungskammer ist mit seinen Unternehmen Versicherungskammer Bayern, Feuersozietät Berlin Brandenburg, Saarland Versicherungen und dem digitalen Versicherer BavariaDirekt bundesweit der größte öffentliche Versicherer und inzwischen der siebtgrößte Erstversicherer in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte er Beitragseinnahmen von insgesamt 8,10 Mrd. Euro.