MSC nanoRISC-Module schließen Lücke zwischen MCU- und x86-Embedded-Board-Lösungen

Die neuen nanoRISC®-Module bieten durch ihre Pinkompatibilität und die Verwendbarkeit unterschiedlicher CPUs.
Die neuen nanoRISC®-Module bieten durch ihre Pinkompatibilität und die Verwendbarkeit unterschiedlicher CPUs.

Ein innovatives ARM-basierendes Modul-Konzept, das sich besonders für kostensensitive Embedded-Applikationen eignet, stellt MSC auf der embedded world world vor.

Die neuen nanoRISC®-Module bieten durch ihre Pinkompatibilität und die Verwendbarkeit unterschiedlicher CPUs – die Skala reicht aktuell von mit 400 MHz getakteten ARM9-Derivaten bis hin zu 1-GHz-Cortex A8-Cores  - ein hohes Maß an Skalierbarkeit. Darüber hinaus zeichnet die nur 50 x 70 mm großen Module eine geringe Verlustleistung von typisch < 3 W aus. Über einen 230-Pin-MXM-Verbinder haben Entwickler Interfaces wie Ethernet, USB, CAN, UART, I2C, SPI, GPIO, Camera, Audio, ADC, Touch und Display direkt verfügbar. Die Grafikleistung erreicht je nach verwendeter CPU und Nutzung der integrierten 2D/3D Graphics Engine und entsprechender Codex Video-Auflösungen bis zu 1080p.

Erstes Mitglied der neuen Produktfamilie ist ein auf dem Samsung Cortex A8 Prozessor S5PC100 basierendes nanoRISC® -Modul mit bis zu 667/833 MHz Taktfrequenz, maximal 512 MByte DDR2 SDRAM, bis zu 4 GByte NAND Flash-Speicher (NAND, eMMC, SD/MMC), Audio- und Touch-Support, Real Time Clock, System Monitoring, Watchdog und vielen weiteren Features. Die auf dem S5PC100 integrierte 2D/3D Graphic Engine unterstützt Videoauflösungen bis zu 720p.

Das von MSC zusammen mit dem nanoRISC®-Modul bereitgestellte Evaluation-Board ermöglicht dem Anwender über Standardstecker einen einfachen Zugriff auf alle Ein- und Ausgangs-Pins des Moduls. In Verbindung mit unterschiedlichen Modulen kann das Baseboard auch als Starterkit für die Entwicklung eigener Hardware auf der Basis des jeweiligen, ebenfalls bei MSC erhältlichen, Samsung-Prozessors verwendet werden. Als Board Support Packages werden Linux und WINCE angeboten.

Dank der Verwendung von NAND Flash-Memories, DDR2-SDRAMs und den vielfältigen, auf dem Modul integrierten Schnittstellen, die zusätzlich die Kosten des Baseboards minimieren, eignen sich die nanoRISC® -Module auch für kostensensitive Projekte mit großen Serienstückzahlen.

Im unteren Leistungsbereich kommen die nanoRISC® -Module vorrangig in Applikationen zum Einsatz, die durch gestiegene Anforderungen sowohl im Bereich Visualisierung und Bedienung als auch der Kommunikation mit Ethernet oder USB einen Umstieg vom Mikrocontroller zum Mikroprozessor erforderlich machen. Im oberen Leistungsbereich stoßen NanoRISC® -Module mit Cortex-A8-CPU und Taktfrequenzen bis 1 GHz  vor allem dann auf großes Interesse, wenn nach kompakteren, leistungsärmeren und letztlich auch kostengünstigeren Lösungen im Vergleich zu etablierten Technologien gesucht wird.

Halle 9, Stand 463