Platz in Europas Top Ten gesichert Mouser meldet 41 Prozent Wachstum in Europa

Mark Burr-Lonnon, Mouser: »Wir bleiben unserem Fokus treu und konzentrieren uns rein auf den Entwickler und seine Anforderungen in der Entwurfs-, Design- und Prototyping-Phase«.

Wer dachte, die Rekordmeldungen von Mouser für Europa würden irgendwann abebben, den belehrt der Katalogdistributor eines Besseren: Die Texaner melden für das Kalenderjahr 2014 für Europa erneut ein Wachstum - und zwar von satten 41 Prozent.

Dieses Wachstum, da ist sich Graham Maggs, Director Marketing EMEA von Mouser, ziemlich sicher, sei um ein Vielfaches höher als bei jedem anderen Distributor aus Europas Top Ten. Maggs weiter: »Als wir vor einigen Jahren Wachstumszahlen in dieser Größenordnung bekannt geben konnten, dachte ich, dass es daran lag, dass wir mit niedrigen Zahlen eingestiegen sind. Jetzt gehören wir zu den ganz Großen in Europa, mit einem sicheren Platz unter den Top Ten und Absätzen weit über 200 Mio. US-Dollar. In diesen Regionen ist es umso schwerer, so massiv zu wachsen.«

Im Detail: 2014 konnte Mouser seinen Kundenstamm in Europa um 28% vergrößern, und Halbleiterbauelemente machten 53 % der Absätze des Unternehmens aus. Weltweit wuchs Mouser um 28%, wobei Europa jetzt schon 26% zu den unternehmensweiten Absätzen beisteuert.

Was macht die TTI-Tochter so exorbitant erfolgreich in Europa? »Wir bleiben unserem Fokus treu und konzentrieren uns rein auf den Entwickler und seine Anforderungen in der Entwurfs-, Design- und Prototyping-Phase«, erklärt Mark Burr-Lonnon, Senior Vice President EMEA von Mouser. Dazu gehöre es, den Entwicklern den schnellen Zugriff auf neue Bauteile zu ermöglichen, ebenso wie adäquate Design-Tools zur Verfügung zu stellen, wie Mouser das mit dem MultiSIM BLUE-Tool tut.

Also kein Volumengeschäft für Mouser? Doch, natürlich liefere Mouser auch größere Mengen, wenn es der Kunde ausdrücklich wünscht, aber auch weiterhin werde Mouser das Volumengeschäft nicht aktiv bewerben und keine Ressourcen dafür abstellen. Die investieren die Texaner lieber in den Ausbau ihrer Produktpalette und die Erweiterung der Technologie-Seiten, die aktuelle Trends aufgreifen und vertiefen.