Erfolgreich die »Schnittstelle« besetzen MEV: Ohne technische Unterstützung geht es "in der Nische" nicht

Torben Niermeyer, MEV: »In jedem Fall kommt es darauf an, dass der Distributor mit seiner technischen Unterstützung die Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Komponenten-Hersteller und seinen Produkten besetzen kann und auf diese Weise dem Kunden dabei hilft, seine Entwicklungszeit und im Zuge dessen seine Time-to-Markt zu reduzieren.«
Torben Niermeyer, MEV: »In jedem Fall kommt es darauf an, dass der Distributor mit seiner technischen Unterstützung die Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Komponenten-Hersteller und seinen Produkten besetzen kann und auf diese Weise dem Kunden dabei hilft, seine Entwicklungszeit und im Zuge dessen seine Time-to-Markt zu reduzieren.«

Mit der Strategie des »Nischenanbieters für technisch hochwertige Produkte« ist MEV seit Jahren ein erfolgreicher mittelständischer Player im Distributionsgeschäft.

Das Erfolgsrezept MEV zählt zu den Distributoren, die sich Design-In nicht nur auf die Fahnen schreiben, sondern im täglichen Geschäft auch wirklich »leben«: So stehen die MEV-FAEs dem Kunden nicht nur mit Rat zur Seite, sondern entwickeln im hauseigenen Powermanagement-Labor auch kundenspezifische Demo-Boards.

Ein Nischen- oder Spezialdistributor wie MEV punktet nicht in erster Linie über das Volumen, sondern er muss sein Geschäft vor allem über Design-In-Aktivitäten und damit über seine technische Kompetenz und die Unterstützung des Kunden generieren. Wo liegen nun die Unterschiede zum klassischen Volumendistributor? »Der Unterschied liegt schon alleine im Produktportfolio«, erklärt Torben Niermeyer, Product Marketing Engineer von MEV. »Denn das setzt sich bei MEV zum Großteil aus sehr erklärungsbedürftigen Komponenten und nicht aus Commodities zusammen.«

In diesem Zusammenhang kommt die Bezeichnung »erklärungsbedürftig« nicht von ungefähr. Auf der einen Seite vertritt MEV Hersteller, deren Produkte ohne technische Unterstützung nicht zwangsläufig das Interesse des Kunden wecken. Der Hersteller selbst kann diese Unterstützung aber auf Grund limitierter Personal-Ressourcen oft nicht bieten. Auf der anderen Seite gehören zum Kundenspektrum von MEV auch Firmen, deren Prioritäten und Kompetenzen oft in anderen Bereichen als in der Elektronik angesiedelt sind, oder die Applikation hat so spezifische Anforderungen, dass sie ohne gezielten Support gar nicht ausreichend umgesetzt werden könnten. »In jedem Fall kommt es darauf an, dass der Distributor mit seiner technischen Unterstützung die Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Komponenten-Hersteller und seinen Produkten besetzen kann und auf diese Weise dem Kunden dabei hilft, seine Entwicklungszeit und im Zuge dessen seine Time-to-Markt zu reduzieren«, führt Niermeyer aus.


Was macht einen »Design-In-Distributor« aus? Nach Ansicht von Niermeyer ist der Schlüssel zum Erfolg ein FAE-Team mit definierten Kompetenzbereichen: »Nur wer die Produkte des Herstellers und gleichzeitig die Anforderungen des Kunden wirklich versteht, kann erfolgreich das eine mit dem anderen verbinden.« Eine umfassende technische Unterstützung der Produkte und damit der Kunden beginnt je nach Kundenwunsch schon beim Layout und erstreckt sich bis zum Aufbau der Prototypen.

Die Kompetenzbereiche von MEV sind Powermanagement, Motion Control, Kommunikation, Displays, Optoelektronik, Sensorik, Storage, Networking, Signal Processing und Wireless. Wie die FAEs innerhalb dieser Kompetenzbereiche arbeiten, erläutert Niermeyer am Beispiel des Segments »Powermanagement«: