Ab sofort bei Glyn Langzeitstabiler Feinstaubsensor – wartungsfrei

Mit dem Feinstaubsensor SPS30 hat Sensirion eine feine „Spürnase“ für die Überwachung der Luftqualität in Innenräumen sowie im Freien vorgestellt. Sowohl der Feinstaubsensor als auch das Starterkit sind bei Glyn erhältlich.

Bei diesem Sensor basiert das Messprinzip auf der präzisen Detektion von gestreutem Laserlicht. Die patentierte Verschmutzungsresistenz-Technologie in Kombination mit hochwertigen und langlebigen Komponenten ermöglicht genaue Messungen bereits ab der ersten Inbetriebnahme über eine lange Lebensdauer von mehr als acht Jahren im 24/7-Betrieb. Der SPS30 arbeitet dabei wartungsfrei und nutzt eine Laserlichtquelle, um die Massenkonzentration (µg/m3) und die Mengenkonzentration (Partikelanzahl/cm3) von folgenden Partikeln präzise zu messen:

  • Massenkonzentration: PM1.0, PM2.5, PM4 und PM10
  • Mengenkonzentration: PM0.5, PM1.0, PM2.5, PM4, PM10

Der Feinstaubsensor arbeitet im Bereich von –10 bis +60 °C. Der Massenkonzentrationsbereich liegt bei 1…1000 µg/m3, die Versorgungsspannung bei 4,5 bis 5,5 V und der durchschnittliche Versorgungsstrom bei <60 mA.

Der SPS30 hat einen digitalen I2C- und UART-Ausgang und ist vollständig kalibriert. Für den schnellen Einstieg gibt es das Starterkit SEK-SPS30. Mit dem passenden USB-Sensor-Kabel kann es direkt am PC angeschlossen werden. Zusammen mit dem kostenlosen Sensirion ControlCenter bekommen Anwender auf diese Weise schnell einen Überblick der Feinstaubbelastung in ihrer Umgebung.

Feinstaub und Risiken
für die Gesundheit

Als Feinstaub, Schwebstaub oder „Particulate Matter“ (kurz: PM) bezeichnet man Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Die winzigen Partikel sind mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. Sie be-stehen aus den verschiedensten Substanzen und stammen aus sehr unterschiedlichen Quellen.

Feinstaub kann direkt abgegeben werden, zum Beispiel bei Verbrennungsprozessen. Dann nennt man ihn primären Feinstaub. Die winzigen Partikel können aber auch aus gasförmigen Vorläufersubstanzen wie Schwefel- und Stickoxiden und Ammoniak entstehen. In diesem Fall wird er als sekundärer Feinstaub bezeichnet.

Feinstaub wird ebenfalls seiner Größe nach unterschieden und in Größenfraktionen eingeteilt:

  • PM10: Partikel mit einem maximalen Durchmesser von 10 µm
  • PM2.5: Partikel mit einem maximalen Durchmesser von 2,5 µm
  • Ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 µm

PM10-Teilchen können bei Menschen in die Nasenhöhle gelangen, PM2.5 bis in die Bronchien und ultrafeine Partikel sogar bis ins Lungengewebe und den Blutkreislauf. Die Auswirkungen von Feinstaubpartikel auf die Gesundheit sind unterschiedlich, je nachdem, wie groß sie sind und wie tief sie in den Körper eindringen. Sie verursachen über längere Zeit Lungenerkrankungen wie Bronchitis oder Asthma und tragen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei.

Strenge Feinstaub-Grenzwerte

Seit 2005 gelten in der EU Grenzwerte für die Feinstaubfraktion PM10. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3. Dieser darf nicht öfter als 35 Mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert beträgt 40 µg/m3. Für die noch kleineren Partikel PM2.5 liegt der Grenzwert bei 25 µg/m3 im Jahresmittel. Seit 1. Januar 2015 muss dieser verbindlich eingehalten werden. Ab 1. Januar 2020 dürfen die Jahresmittelwerte beim PM2.5-Feinstaub nicht mehr über 20 µg/m3 liegen.