Coronavirus: Das sagen die Distributoren »Grenzschließungen in Europa nicht ohne Auswirkungen!«

Wie wirkt sich das Coronavirus bzw. die getroffenen Maßnahmen wie Produktionsstopps derzeit auf die Lieferfähigkeit der Distributoren aus? Und wie justieren die Kunden ihr Bestellverhalten?

Dazu hat Markt&Technik einige Distributoren für elektronische Bauelemente befragt, darunter KMUs und Online-Distributoren sowie auch die Großen der Branche -  und hat dabei interessante Ergebnisse zutage gefördert:

So spricht Hermann Reiter, Digi-Key von einer “globalen Entschleunigung”. Graham Maggs von Mouser berichtet, dass das Unternehmen ankommende Waren unter Quarantäne stellt und diese bleiben gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation sieben Tage lang ab Versanddatum unangetastet.

Bert Schukat von Schukat beruhigt indes, dass es zumindest bislang nicht zu Hamsterkäufen kommt. Georg Steinberger appelliert, sich in der Lieferkette weiterhin sehr eng abzustimmen, gibt aber auch zu Bedenken, dass die Grenzschließungen in Europa durchaus Auswirkungen auf den Warenverkehr haben können.

Aufgrund der Dynamik der Lage ist derzeit freilich Vieles noch nicht abzusehen und die Situation kann sich praktisch täglich ändern. Auch die Kapazitäten und das Vorgehen der Logistik-Carrier spielen eine maßgebliche Rolle. In jedem Fall gilt auch in dieser Krise: Die Distribution tut ihr Möglichstes, um die Lieferkette am Laufen zu halten. 

Aktuell haben wir die Stimmen von Avnet, Digi-Key, Bürklin, Gudeco, Future, Glyn, Mouser, Rutronik, Schukat, TTI  haben Folgenden in Wort und Bild zusammengestellt: 

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Stimmen aus der Distribution

Coronavirus und die Lieferkette - eine Markt&Technik Umfrage