Elmacon Enge Verzahnung zwischen Hersteller und Kunde

Cornel Hofmann, Elmacon: »Eine enge Verzahnung entlang der Lieferkette ist der Dreh- und Angelpunkt der Elmacon-Strategie.«
Cornel Hofmann, Elmacon: »Eine enge Verzahnung entlang der Lieferkette ist der Dreh- und Angelpunkt der Elmacon-Strategie.«

Elmacon, Spezialist für passive und akustische Komponenten, sorgt durch eine intensive Zusammenarbeit mit Herstellern und Kunden für einen hochwertigen Support im Bereich Technik und Logistik. »Speziell in diesen Segmenten sind Kunden und Hersteller auf eine sehr engmaschige Vernetzung angewiesen, um alle relevanten Informationen schnellstmöglich zu erhalten«, so Geschäftsführer und Gründer Cornel Hofmann.

Knapp zwei Jahre nach dem Start der Elmacon zieht Cornel Hofmann eine positive Bilanz: »Für unsere Kunden agieren wir als direkter Draht zum Hersteller und setzen uns für ihre Belange und Anforderungen ein. Für unsere Hersteller sind wir nicht nur Distributor, sondern übernehmen häufig auch die Rolle eines Repräsentanten, um ihnen den Zugang zum europäischen Markt zu erschließen«, schildert Hofmann.

Diese enge Verzahnung sieht Hofmann als Dreh- und Angelpunkt der Elmacon-Strategie. Insbesondere das vergangene Jahr, das von drastischen Lieferengpässen geprägt war, entwickelte sich für kleinere und mittlere Industriekunden nicht selten zum Desaster, da sie aufgrund ihrer relativ geringen Bestellmenge in der Lieferkette meist hinten anstanden. »Genau diese Kunden zu unterstützen, sehen wir als unsere Kernaufgabe an«, so Hofmann. Auch 2010 habe man durch enge Zusammenarbeit mit den Vertragsherstellern selbst bei kleinen und mittleren Stückzahlen auch bei Erstaufträgen Lieferzeiten von maximal acht bis zwölf Wochen einhalten können.

Unter der Devise »Connecting Electronics Markets« setzt Elmacon alle Hebel in Bewegung, um auch die Beschaffungsseite abzudecken und Kunden schnellstens mit Informationen über Bauteilenummern, Spezifikationen und Lieferzeiten zu versorgen. Die Produktspezialisten der Elmacon sind nicht nur in ihren Produktsegmenten heimisch. Sie agieren zudem als direkter Draht zum Hersteller und sind in ihrem Bereich für Produktmarketing, ausgewählte Kunden und Vertrieb zuständig.

Die Linecard der Elmacon konzentriert sich auf passive und elektroakustische Komponenten, ergänzt durch Photovoltaik und Steckverbinder. Derzeit führt der Distributor mit Rauschert, Coilmaster, SFI, Taitwun, Wieson, Diptronics, Ningbo East, Unique Sound und Tapollop neun Hersteller im Portfolio. In Verbindung mit Rauschert, Coilmaster und SFI kann Elmacon damit eine hervorragende Palette an Bausteinen für den Schaltungsschutz anbieten, zumal auch für NTCs und SMD-PTCs mit Thinking eine ergänzende Zusammenarbeit besteht.

»Unsere Hersteller sind keine Alleskönner, sondern gelten in ihren jeweiligen Segmenten als Technologiespezialisten«, schildert Hofmann. Durch die Zusammenarbeit der Elmacon mit den Firmen Cera 2000, H&H sowie New-Tec Electronic im Partnernetzwerk »4 for you« habe man zudem Zugriff auf ein erweitertes Produktsortiment, sollte der Kunde auf der eigenen Linecard nicht fündig werden. Auch im Vertrieb arbeiten die Firmen zusammen: Über das Netzwerk, schildert Hofmann, könne Elmacon auf circa 15 weitere Vertriebsmitarbeiter zurückgreifen.

Eine Erweiterung der Linecard zieht Cornel Hofmann durchaus in Betracht, »allerdings prüfen wir sehr sorgfältig, ob die Hersteller in unsere Firmenphilosophie passen und die Produkte unser Portfolio sinnvoll ergänzen«.