Markt&Technik-Umfrage zur Elektronikproduktion in China

Rüdiger Scheel, Vice President Automotive bei Murata Europe: »Wir sind nicht im Raum Wuhan aktiv, deshalb sehe ich aus heutiger Sicht keine Auswirkungen für unsere Kunden. Wie Scheel mitteilt, haben Muratas Produktionsstätten in China am 10. Februar wieder die Produktion aufgenommen. In Schreiben an Kunden hat Murata in dieser Woche darauf hingewiesen, dass die Fabriken mit etwa 50 Prozent ihrer Kapazität laufen. Beim Thema Rohmaterialien ist Murata nach Scheels Angaben nicht von China abhängig, »die Mehrzahl unserer Rohmaterialien kommt aus Japan«.

Rüdiger Scheel, Murata:

»Die Produktion wurde nach und nach wieder hochgefahren und läuft jetzt weitestgehend normal.  Unsere Werke waren nicht in der Sperrzone. Es ist schwer auseinanderzuhalten, was die Wahrheit ist und was Propaganda.

Sicher wird China alles daran setzen, die Ausfälle durch den Virus so schnell wie möglich wieder aufzuholen. Da es in China weniger Beschränkungen und mehr Flexibilität gibt, was die Arbeitszeit angeht, so erwarte ich, daß China hier eine Chance hat, mit einem blauen Auge davonzukommen. Ob wir dies auch in Europa schaffen, bleibt abzuwarten.«