On-Demand-Mobilität VW/Moia startet mit 100 Fahrzeugen

Shuttle-Busse der VW-Tochter Moia sollen eine Brücke schlagen zwischen individueller Mobilität und öffentlichem Nahverkehr.
Shuttle-Busse der VW-Tochter Moia sollen eine Brücke schlagen zwischen individueller Mobilität und öffentlichem Nahverkehr.

Das elektrisch angetriebene Sammeltaxi Moia geht am 15. April mit 100 Kleinbussen in Hamburg an den Start.

Bis zum Ende des Jahres sollen rund 500 Moia-Fahrzeuge auf den Hamburger Straßen unterwegs sein und einen Großteil des Stadtgebietes nördlich der Elbe abdecken.

Damit steigt der VW-Konzern mit einem großen Aufschlag in den Markt der Mobilitätsdienstleistungen in Großstädten ein. Es handele sich bei Moia nicht einfach um eine App, sondern um ein hochkomplexes Produkt, betonte Henrich. Rund 150 IT-Entwickler arbeiten in Hamburg an den Algorithmen und dem zugrundeliegenden Gesamtsystem.

Das sechs Meter lange Elektrofahrzeug wurde auf der Basis des Transporters Crafter eigens für den Moia-Dienst entwickelt und bei VW in Osnabrück in Kleinserie produziert. VW lässt sich das Experiment einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. »Hamburg ist unser Leuchtturmprojekt und die Vorbereitung für alle weiteren Schritte in die Zukunft«, sagte Ole Harms, CEO von Moia.

MOIA nutzt als eigenständiges Unternehmen die Ressourcen und das Netzwerk des Volkswagen Konzerns, beide arbeiten eng zusammen. Denn wie immer die Mobilitätssysteme in der Zukunft aussehen mögen, es würden laut Moia neuartige Fahrzeuge dafür benötigt. Der Volkswagen Konzern verfüge über die erforderlichen Erfahrungen und das Wissen, um sie entwickeln zu können.