Coronavirus Uber kauft Masken und Desinfektion für 50 Mio. Dollar

Der Fahrdienst-Vermittler Uber gibt 50 Mio. Dollar für Gesichtsmasken für Fahrer sowie für Desinfektionsmittel zur Reinigung der Fahrzeuge aus.

Als weitere Maßnahmen in der Corona-Krise sollen alle Fahrer und Passagiere in den USA, Kanada und vielen europäischen Ländern während der Fahrt einen Gesichtsschutz tragen, wie Uber ankündigte. In Deutschland gilt die Maskenpflicht bei Uber bereits seit Ende April, als diese Vorgabe für den öffentlichen Nahverkehr eingeführt wurde. Uber habe insgesamt 20 Mio. Masken erworben, davon seien bisher 5 Mio. verteilt worden, hieß es.

Fahrer werden außerdem von Montag an aufgefordert, bei der Anmeldung in der App ein Foto zu machen, nachdem sie eine Maske angelegt haben. Die Software erkennt dabei automatisch, ob eine Person tatsächlich den Mund-Nase-Schutz trägt. Passagiere müssen bisher kein Foto mit Maske machen, man denke aber über eine solche Anforderung nach, sagte Uber-Manager Sachin Kansal. Für Fahrer musste Uber die Funktion zur Masken-Kontrolle nur in dem bestehenden Verfahren zur Identifikation per Gesichtserkennung ergänzen.

Zudem müssen die Fahrer in einer Checkliste ankreuzen, dass sie den Wagen gereinigt haben, keine Corona-Symptome haben und regelmäßig die Hände waschen. In den Fahrzeugen sind nur noch maximal drei statt bisher vier Passagiere erlaubt. Kansal bezeichnete die bis auf weiteres geltenden Maßnahmen als Teil einer «neuen Normalität».

Bei Uber drückte die Corona-Krise deutlich auf das Kerngeschäft mit Fahrdiensten, während es ein deutliches Plus bei der Essenszustellung im Teildienst Uber Eats gibt.