Musk unter Druck Tesla entlässt 9 % der Mitarbeiter

Wegen eines »Produktionsengpäases« könne Tesla laut Elon Musk die Fertgung des Model 3 nicht so schnell hochfahren wie ursprünglich geplant, grundsätzliche Probleme gebe es nicht.
Elon Musk sieht sich zunehemnd unter Druck, Gewinne machen zu müssen: Die Entscheidung, sich von 9 Prozent der Mitarbeiter zu trennen, sei nicht leicht gefallen. Bisher hatte er Gewinne eher für uncool gehalten.

Mitten in der Startphase des neuen Model 3 hagelt es Kündigungen. Die Model-3-Produktion sei allerdings nicht betroffen.

»Wir werden unsere Mission niemals erfüllen können, wenn wir nicht irgendwann demonstrieren, dass wir dauerhaft profitabel sein können«, erklärte CEO Elon Musk. Bisher hatte er betont, dass Gewinne ihn nicht motivieren. Das dürfte das nicht für alle Investoren gelten, die seit der Gründung von Tesla vor 15 Jahren auf einen ersten Jahresgewinn warten. Ganz ohne Gewinn geht es auf Dauer auch für Tesla nicht. Im April hatte Musk angekündigt, dass Tesla im dritten und vierten Quartal Gewinn machen werde. Analysten sehen indes eher Kapitalbedarf, was der Tesla-Chef aber energisch zurückweist.

Unter diesem Druck muss Musk nun offensichtlich die Kosten senken, um zumindest die Aussicht auf Gewinne geben zu können. Eine Kündigungswelle ist die Folge, die rund 3.500 Mitarbeiter treffen könnte.

Obwohl eigentlich alle Hände gebraucht werden sollten, um die Produktionszahlen des Model 3 in den Bereich der ursprünglichen Planungen zu bringen. Musk sieht denn auch vor allem in der Verwaltung Handlungsbedarf, nicht in der Produktion. Die Fertigung des Model 3 bleibe unberührt.