Countdown zum Marktstart des VW ID. So wichtig wie Käfer oder Golf

Dr. Herbert Diess, CEO Volkswagen Konzern, Ralf Brandstätter, COO und Beschaffungsvorstand Marke Volkswagen, und Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität Marke Volkswagen, mit den CEOs der wichtigsten Zulieferer für den Volkswagen ID.
Dr. Herbert Diess, CEO Volkswagen Konzern, Ralf Brandstätter, COO und Beschaffungsvorstand Marke Volkswagen, und Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität Marke Volkswagen, mit den CEOs der wichtigsten Zulieferer für den Volkswagen ID.

Beim MEB Supplier Event kamen mehr als 30 CEOs der wichtigsten Zulieferer nach Wolfsburg, um die heiße Phase der Vorbereitungen auf das erste Elektroauto auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) einzuläuten.

Rund ein Jahr vor dem Produktionsstart des vollelektrischen ID. hat Volkswagen weitere Details seiner Elektro-Offensive bekannt gegeben. Konzernweit sollen in der ersten Welle bis zu 15 Millionen Fahrzeuge auf dem MEB basieren, gegenüber 10 Millionen Fahrzeugen nach der bisherigen Planung. Bis 2023 investiert die Marke mehr als 11 Milliarden Euro in E-Mobilität, Digitalisierung, autonomes Fahren und neue Mobilitätsdienste, davon mehr als 9 Milliarden Euro in die ID.-Familie.

Die Produktion des ID. startet Ende 2019 im Werk Zwickau. „Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase. In gut zwölf Monaten bricht mit dem ID. eine neue Ära für Volkswagen an – vergleichbar mit dem ersten Käfer oder dem ersten Golf. Darauf bereiten wir uns gemeinsam mit unseren Partnern sehr sorgfältig vor“, sagte Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität der Marke Volkswagen.

Mit dem ID. will VW eine neue Fahrzeuggeneration auf die Straße bringen, die auch bei Digitalisierung und Vernetzung einen großen Schritt nach vorne macht. So ist der ID. immer online und über eine Automotive-Cloud mit dem Internet vernetzt. Updates und Upgrades sollen das Auto ständig verbessern. Vor diesem Hintergrund will Volkswagen die Zusammenarbeit mit Software-Unternehmen und Entwicklern verstärken und hat deshalb seine Top-Zulieferer beim ID. deutlich früher und intensiver in die Konzeption und Entwicklung des Fahrzeugs eingebunden als bisher üblich.