Fabrikhalle stark beschädigt Millionenschaden bei Bosch in Bamberg

Bei einem Feuer im größten deutschen Werk von Bosch in Bamberg ist hoher Sachschaden von entstanden.
Bei einem Feuer im größten deutschen Werk von Bosch in Bamberg ist hoher Sachschaden entstanden.

Sachschaden in Millionenhöhe: Im Leitwerk für Dieseltechnologie hat ein Brand eine Halle zerstört – kurz nachdem Bosch den Erhalt des Standortes garantiert hatte.

Gerade konnten sich die 7.000 Mitarbeiter im größten deutschen Werk von Bosch über den Abschluss einer Übereinkunft zur Standortsicherung zwischen Betriebsrat und Werksleitung freuen, da traf die Nachricht vom Ausbruch des Brandes ein.

Das Feuer hat einen Schaden im Millionenbereich verursacht. Wie die Polizei und das Unternehmen berichteten, wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Ursache des Feuers war noch unklar, die Brandfahnder der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen dazu aufgenommen.

Eine Fabrikhalle wurde durch die Flammen derart stark beschädigt, dass das Gebäude vorläufig nicht mehr betreten werden darf. Die Mitarbeiter konnten sich alle rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Werksfeuerwehr von Bosch hatte bereits kurz nach dem Ausbrechen des Feuers gegen 13.30 Uhr mit den Löscharbeiten begonnen. Anschließend kamen mehrere Feuerwehren aus der Umgebung zu Hilfe. Letztlich waren an dem Großeinsatz mehr als 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die Polizei die Bürger in der Umgebung der Fabrik zuerst aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Streifenwagen sperrten die Straßen und leiteten den Verkehr um. Nach zwei Stunden waren die Flammen unter Kontrolle und die Warnung konnte aufgehoben werden.

Brennstoffzellen und Verbrenner

Derzeit ist der Standort ausschließlich auf Verbrennungsmotoren ausgerichtet. Die Vereinbarung zur Standortsicherung sieht vor, dass Bosch diese Abhängigkeit reduziert und in neue Techniken wie Brennstoffzellen investiert. Doch auch die Verbrennungsmotoren sollen dort weiter entwickelt werden, die es laut Bosch noch lange geben werde. Die Arbeitszeit der Mitarbeiter, die bisher 35 Stunden pro Woche arbeiten,  wird sich zwischen 2020 und 2026 auf 32 Stunden reduzieren, wer bisher 40 Stunden arbeitet, muss um vier Stunden reduzieren. Dafür garantiert Bosch, dass es bis 2026 keine betriebsbedingten Kündigungen gibt.