Quartalszahlen Knorr-Bremse bekommt Corona-Krise zu spüren

Knorr-Bremse spürt die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im 1. Quartal deutlich. Während der Auftragseingang um rund 16 Prozent auf 1,59 Mrd. Euro absackte, ging der Umsatz um rund 7 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro zurück. Das Periodenergebnis lag bei 141,9 Mio. Euro, nach 192,6 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Knorr-Bremse sank um 13 Prozent auf 290,2 Mio Euro. Bereits Ende März hatte Knorr-Bremse seine Prognose wegen der Corona-Krise zurückgezogen und war davon ausgegangen, dass Umsatz und Ebitda gegenüber 2019 deutlich fallen dürften. Dies bestätigte der Konzern nun. Eine verlässliche Abschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs sei angesichts der globalen Ausbreitung von Covid-19 weiterhin nicht möglich, hieß es. Besonders für Nordamerika bestehe eine hohe Unsicherheit im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Mit einem Maßnahmenpaket, das unter anderem auch Personalabbau beinhaltet, will das Unternehmen die Folgen der Krise abfedern. Konzernchef Bernd Eulitz verwies darauf, dass Knorr-Bremse mit einer Liquidität von insgesamt 2 Mrd. Euro zum Ende des ersten Quartals 2020 sowie einer Nettoverschuldung nahe Null finanziell auf einem »sehr soliden Fundament« stehe.