Toyota und Softbank Joint-Venture für Mobility-Services

»E-Palette« ist die Plattform von Toyota für Mobilitätsdienstleistungen einschließlich eines vollelektrischen Fahrzeugs, die das Unternehmen auf der CES im Januar 2018 angekündigt hatte. Jetzt will Toyota zusammen mit Softbank Mobility as a Service vorantreiben.
»E-Palette« ist die Plattform von Toyota für Mobilitätsdienstleistungen einschließlich eines vollelektrischen Fahrzeugs, die das Unternehmen auf der CES im Januar 2018 angekündigt hatte. Jetzt will Toyota zusammen mit Softbank Mobility as a Service vorantreiben.

Autonome und elektrische Autos sind nur ein Element künftiger Mobilitätsdienstleistungen, die Toyota und Softbank ab sofort gemeinsam entwickeln wollen.

Wie sie sich künftig Mobility as a Service, kurz MaaS, vorstellen und wie die Zusammenarbeit aussehen wird, werden Masayoshi Son von der SoftBank Group und Akio Toyoda, President der Toyota Motor Corporation, auf einer Pressekonferenz erläutern, wie Toyota auf seiner Website angekündigt hat.

Softbank ist mit einer Beteiligung von 7 Mrd. Dollar bereits der größte Anteilseigner von Uber und hat über seine Investment-Tochter Vision Fund viel Geld in Anbieter von Fahrdiensten wie Didi Chuxing, der »chinesische Uber«, und in Grab (Singapur) gesteckt.

Toyota hatte im Juni bekannt gegeben, 1 Mrd. Dollar in Grab zu investieren, kurz darauf hatten die Japaner 500 Mio. Dollar in Uber gesteckt. Beide Unternehmen arbeiten jetzt in der Entwicklung selbstfahrender Autos zusammen.

Im Januar hatte Toyota auf der CES in Las Vegas »E-Palette« angekündigt, die Vision des Unternehmens für autonome Mobilität einschließlich des Konzepts eines vollelektrischen Fahrzeuges. Die Studie war in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen wie Amazon, Didi, Pizza Hut und Uber entstanden. »Diese Ankündigung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität und zeigt unsere kontinuierliche Expansion über traditionelle Autos und Nutzfahrzeuge hinaus hin zur Schaffung neuer Werte, einschließlich Dienstleistungen für Kunden«, sagte Akio Toyoda damals.