EU-Regelung in Kraft getreten ESP-Pflicht für neue Automodelle

Seit gestern müssen alle neuen Pkws und leichten Nutzfahrzeuge in der EU mit dem Schleuderschutz ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) ausgestattet sein. Die entsprechende EU-Regulierung gilt für alle Fahrzeuge, deren Typengenehmigung nach dem 1. November 2011 erteilt wird.

Die ESP-Pflicht ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Europäische Kommission die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen will. Zum 31. Oktober 2014 folgt dann die grundsätzliche ESP-Pflicht für alle EU-Neufahrzeuge.

„ESP kann bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern. Nach dem Sicherheitsgurt ist es das wichtigste Sicherheitssystem im Auto“, unterstreicht Dr. Werner Struth, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. Bosch hat ESP entwickelt und 1995 als erstes Unternehmen weltweit in Serie produziert. 2010 waren weltweit bereits 41 Prozent aller produzierten Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit weniger als 6 t Gesamtgewicht mit dem elektronischen Schleuderschutz ausgestattet. In Europa hatten 63 Prozent aller produzierten Pkw und Nfz ESP an Bord.

Seit 1995 hat Bosch weltweit mehr als 50 Millionen ESP-Systeme ausgeliefert. Bis 2013 soll voraussichtlich jeder zweite Neuwagen weltweit ESP haben.