Fiat-Foxconn-Joint-Venture Erste E-Autos für 2022 geplant

Der Fiat 500 Hybrid und der Fiat Panda Hybrid, die ersten Mildhybrid-Systeme, die Fiat kürzlich vorgestellt hat.  Auch nach dem geplanten Merger mit PSA würde Fiat-Chrysler-PSA auf dem Gebiet der E-Autos dem Wettbewerb etwas hinterherhinken. Da käme ein Joint Venture mit Foxconn recht.
Der Fiat 500 Hybrid und der Fiat Panda Hybrid, die ersten Mildhybrid-Systeme, die Fiat kürzlich vorgestellt hat. Auch nach dem geplanten Merger mit PSA würde Fiat-Chrysler-PSA auf dem Gebiet der E-Autos dem Wettbewerb etwas hinterherhinken. Da käme ein Joint Venture mit Foxconn recht.

Im Rahmen des letzte Woche angekündigten Joint-Venture mit Fiat Chrysler sollen 2022 erste E-Autos auf den Markt kommen.

Foxconn will sich damit von der Consumer-Elektronik und den Smartphones etwas unabhängiger machen und in neue Wachstumsmärkte vordringen. Nach den Worten von Young Liu, Chairman von Foxconn, gehören dazu E-Autos, die Medizintechnik und die Robotik.

Der im vergangenen Jahr zurückgetretene Gründer und langjährige Chef von Foxconn, Terry Gou, will darüber hinaus einen unabhängigen Investment-Fond gründen, um Geld in Technologiefirmen rund um die Welt zu stecken. Als Vorbild dafür dient ihm offenbar der »Vision Fund« von SoftBank.

Im Rahmen des geplanten 50:50-Joint-Ventures wollen die Partner nach einer Mitteilung von Fiat Chrysler batteriebetriebene Autos  entwickeln und bauen sowie in das »Internet-of-Vehicle«-Geschäft einsteigen. Das Joint-Venture, das auf den chinesischen Markt abzielt,  ist allerdings noch nicht unter Dach und Fach. Einzelheiten sollen in den kommenden Monaten ausgehandelt werden. Wann der Vertrag unterzeichnet werden kann oder ob er überhaupt zustande kommt, steht laut der Mitteilung von Fiat Chrysler noch nicht fest.

Foxconn sieht seine Aufgabe im Rahmen des geplanten Joint-Venture darin, die erforderlichen Bauteile zur Verfügung zu stellen und die Lieferkette zu managen. Den Zusammenbau der Fahrzeuge wolle Foxconn nicht übernehmen, wie Liu in Taipei sagte. In China gebe es sowieso schon zu viele Hersteller und ein Überangebot. Erst kürzlich hatte Tesla die Produktion in der Gigafactory in Shanghai aufgenommen.

Foxconn hat bereits in den chinesischen Batteriehersteller CATL, in Didi und in chinesische E-Auto-Start-ups wie Byton und Xpeng investiert.  

Der Fiat 500 Hybrid und der Fiat Panda Hybrid, die ersten Mildhybrid-Systeme, die Fiat kürzlich vorgestellt hat.  Auch nach dem geplanten Merger mit PSA würde Fiat-Chrysler-PSA auf dem Gebiet der E-Autos dem Wettbewerb etwas hinterherhinken. Da käme ein Joint Venture mit Foxconn recht.