Asien-Anteil überproportional gestiegen Elmos: Umsatz und Ergebnis im Plan

Der Umsatz von Elmos Semiconductor wuchs im dritten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent auf 48,0 Mio. Euro. Dabei wurde der Umsatz um den per Ende 2010 erfolgten Verkauf der Gehäuseaktivitäten bereinigt. Das bereinigte Ergebnis des dritten Quartals 2010 betrug 44,7 Mio. Euro.

Ohne Berücksichtigung der Veräußerung wuchs der Umsatz um 3,6 Prozent (Q3 2010: 46,3 Mio. Euro). Im Hinblick auf die regionale Umsatzentwicklung ist die weiterhin positive Entwicklung in der Region Asien/Pazifik hervorzuheben. Der Umsatz mit dieser Region erhöhte sich im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 50 Prozent. Der Anteil am Konzernumsatz stieg damit auf 19,2 Prozent (Q3 2010: 13,1 Prozent).

Das Bruttoergebnis hat sich auf 23,1 Mio. Euro erhöht (Q3 2010: 22,4 Mio. Euro). Die Bruttomarge erreichte dementsprechend 48,1 Prozent (Q3 2010: 48,3 Prozent). Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen wurden zur Verbreiterung des Produktportfolios planmäßig erhöht und beliefen sich auf 8,3 Mio. Euro (Q3 2010: 7,3 Mio. Euro).

Als Folge davon erreichte das EBIT 6,9 Mio. Euro (Q3 2010: 7,4 Mio. Euro) und der Konzernüberschuss betrug 5,3 Mio. Euro (Q3 2010: 5,2 Mio. Euro). Beim Ergebnis je Aktie wurden 0,27 Euro (Q3 2010: 0,27 Euro) erwirtschaftet.

„Wir bestätigen unsere Prognose für 2011. Aufgrund des momentan eher defensiven Bestellverhaltens der Kunden wird der Umsatz voraussichtlich im unteren Bereich der angegebenen Spanne von 190 bis 200 Mio. Euro liegen. Dagegen hat sich die operative Effizienz im Jahresverlauf positiv entwickelt. Daher rechnet Elmos nun mit einer EBIT-Marge von mehr als 13 Prozent“, sagt Dr. Anton Mindl, Vorstandsvorsitzender von Elmos.

Über die ersten neun Monate gerechnet hat das Unternehmen einen Umsatz von 145,3 Mio. Euro (2010: 136,1 Mio. Euro) erzielt. Das Bruttoergebnis kletterte in diesem Zeitraum auf 66,2 Mio. Euro (2010: 60,6 Mio. Euro). Das EBIT stieg im Neunmonatszeitraum auf 19,1 Mio. Euro und der Konzernüberschuss auf 13,8 Mio. Euro (2010: 15,6 bzw. 10,5 Mio. Euro).