23 Mio. Euro für UNICARagil Disruptive Architektur für modulare E-Fahrzeuge

Fahrzeugarchitektur bestehend aus Energiebordnetz, agilen Antriebseinheiten und Sensormodulen zur Umfelderfassung.
Fahrzeugarchitektur bestehend aus Energiebordnetz, agilen Antriebseinheiten und Sensormodulen zur Umfelderfassung.

UNICARagil entewickelt autonome E-Autos auf Basis eines modularen und skalierbaren Konzepts von Grund auf neu. Erst dann können sie ihr Potenzial ausspielen.

Die im Rahmen von UNICARagil entworfenen Fahrzeuge sind nicht nur mit der Cloud und der Straßeninfrastruktur verbunden, sondern werden auch mit einer Sensordrohne vernetzt.

Weitere Sensormodule für die Umfelderfassung sollen hinzukommen. Angetrieben werden die Fahrzeuge von dynamischen Radnabenmotoren. Sie erlauben völlig neue Bewegungsformen im Straßenverkehr. Die gesamte Software- und Hardware-Architektur ist so ausgelegt, dass sie sich einfach erweitern und updaten lässt. Die Nutz- und die Antriebseinheiten des neuen Konzepts lasse sich flexibel »an vielfältige Anwendungsfälle in Logistik und Personentransport anpassen, die insbesondere durch fahrerlose, emissionsfreie Fahrzeuge sinnvoll erschlossen werden können«, wie auf der Website des BMBF zu lesen ist.

Den Abschluss des Projektes, das das BMBF mit 23,3 Mio. Euro fördert, bildet eine Demonstration in vier verschiedenen Anwendungen auf Testfeldern in Deutschland.

Verbundkoordinator ist die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, zu den Partnern gehören die die Unis in Braunschweig, Darmstadt, München, Stuttgart, Ulm und Karlsruhe sowie die Unternehmen Atlatec, flyXdrvie, iMAR Navigation, IPG Automitive, Schaeffler Technologies und VIRS Simulationstechnologie. Damit soll UNCARagil die interdisziplinäre Forschung, Entwicklung und Lehre an mehreren Wissenschaftsstandorten in Deutschland im Vorhaben systematisch verzahnen und stärken.