Swoboda Datenrekorder für mehr Sicherheit

Derzeit sind europaweit bereits ca. 20.000 Fahrzeuge mit dem System ausgestattet.
Derzeit sind europaweit bereits ca. 20.000 Fahrzeuge mit dem System ausgestattet.

Ab 2022 sollen europaweit nur noch Neuwagen zugelassen werden, die über bestimmte Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme sowie einen Datenrekorder zur Unfalldatenaufzeichnung verfügen.

Einen solchen Datenrekorder im High-End-Segment hat Swoboda mit dem UDS-AT in Zusammenarbeit mit namhaften Unfallanalytikern entwickelt und in zahlreichen Crashversuchen getestet und qualifiziert. Das Gerät wird in Serie produziert und ist in Blaulichtfahrzeugen, dem öffentlichen Nahverkehr und kommerziell oder behördlich genutzten Fahrzeugflotten erfolgreich im Einsatz. Basierend auf den ab 2022 geltenden Regelungen kann Swoboda die Blackbox skalieren und einem breiten Markt zugänglich machen.

Der Unfalldatenspeicher UDS-AT erfasst bei Unfällen und unfallähnlichen Ereignissen automatisch alle ereignisrelevanten Daten und zeichnet diese auf. Dazu gehören u.a. die Geschwindigkeit des Fahrzeugs sowie der Zustand der wichtigsten Signale, wie z.B. Zündung, Licht, Blinker oder Bremslicht.

Zur Rekonstruktion der Fahrzeugbewegung arbeiten im Unfalldatenspeicher UDS-AT modernste, unabhängige Sensoren, die hochauflösende dreidimensionale Beschleunigungsdaten und Winkelgeschwindigkeitsinformationen liefern. So werden auch komplexe Unfallabläufe hochfrequent erfasst und aufgezeichnet und können zur Ereignisrekonstruktion dargestellt und ausgewertet werden.

Eine kontinuierliche Aufzeichnung von Fahrdaten erfolgt aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht. Es werden nur Daten kurz vor und kurz nach einem relevanten Ereignis gespeichert.

Insbesondere für den rechtssicheren, gerichtsverwertbaren Einsatz sind zahlreiche mechanische und elektronische Sicherungsmechanismen zum Schutz vor Manipulation, um die sensiblen Daten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen, in die »Black Box« eingebaut. Zudem erfüllt das Gerät die Anforderungen der DSGVO. Die Daten sind dazu sowohl innerhalb und einschließlich des Analyseprozesses auch außerhalb des UDS-AT Systems sicher.

Der UDS-AT verfügt bereits in der Basisversion über diverse Schnittstellen, wie z.B. 10 digitale Eingänge sowie zwei integrierte CAN-Bus Schnittstellen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, einen externen GPS/GNSS-Empfänger zur Bestimmung der Geoposition anzuschließen. Hierdurch kann jedes gespeicherte Ereignis auch einem geographischen Ort zugeordnet werden. Ebenso kann optional ein iButton Leseadapter zur Nutzeridentifikation und späteren Zuordnung gespeicherter Vorgänge zu einzelnen Nutzern verbaut werden.

Die integrierte USB 2.0 Schnittstelle ermöglicht die interaktive Konfiguration sowie den Download gespeicherter Daten aus dem UDS-AT System. Durch ein weiteres, optionales Modul kann der UDS-AT um Funktionen wie WIFI, Bluetooth, einen integrierten GPS-Empfänger und GPRS ergänzt werden.

Die UDS-AT Softwarevarianten sind für das jeweilige Anwendungsgebiet konfiguriert, ohne unnötige Funktionen und so intuitiv zu bedienen. Das flexible, erweiterbare Gesamtkonzept des UDS-AT ermöglicht den Einsatz in nahezu allen Fahrzeugkategorien, im Auto, Krad, Bus, LKW oder in Straßenbahnen - und auch beim autonomen Fahren.