Schaffung von 850 neuen Arbeitsplätzen im argentinischen Produktionswerk Daimler investiert über 170 Mio. Dollar in Argentinien

Daimler wird in den nächsten Jahren rund 170 Mio. Dollar in Argentinien investieren. Die Investitionen zielen vor allem auf neue Nutzfahrzeugmodelle für den lateinamerikanischen Markt. Zudem will Daimler im Produktionswerk „Centro Industrial Juan Manuel Fangio“ (Buenos Aires) 850 neue Stellen schaffen und die Belegschaft damit um 40 Prozent erhöhen.

Daimler wird in Argentinien eine Reihe neuer Nutzfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz produzieren, unter anderem einen Midsize-Van, die beiden Lkw Atron 1624 und Atron 1634 sowie die drei Omnibusfahrgestelle LO915, OF1722 und OH1518. Am Standort Buenos Aires fertigen insgesamt mehr als 1.800 Beschäftigte den aktuellen Sprinter, Lkw und Fahrgestelle für Stadtbusse. Damit deckt das Unternehmen als einziger Automobilhersteller des Landes das gesamte Angebot im Nutzfahrzeugsegment ab.

Vor mittlerweile 61 Jahren gründete Mercedes-Benz sein Werk in Argentinien – das erste Produktionswerk des Unternehmens außerhalb Deutschlands. In dieser Zeit sind mehr als eine halbe Millionen Fahrzeuge produziert worden, darunter mehr als 200.000 Sprinter, 180.000 Lkw und 100.000 Omnibusse. Seit Anfang des Jahres 2012 ist die Produktion auf den in Europa bewährten Sprinter umgestellt. Der Sprinter wird in Lateinamerika primär in einer Busvariante angeboten, um an der stark steigenden Nachfrage im Personentransport zu partizipieren. Der Sprinter ist das Flaggschiff von Mercedes-Benz Vans und geht als Exportschlager in rund 50 Länder, darunter Brasilien, Südafrika und Australien.

Zudem fertigt Mercedes-Benz seit dem Jahreswechsel den Motor OM651. Der OM651 ist der neueste Dieselmotor der Marke Mercedes-Benz und wird ausschließlich in Deutschland und Argentinien hergestellt. Für beides hat Daimler über 100 Mio. Dollar in das Werk investiert.