Erstes Quartal 2020 Corona-Pandemie reißt Schaeffler tief in die roten Zahlen

Die Automobilbranche leidet bekanntlich besonders unter der Corona-Pandemie. Das zeigen auch die Ergebnisse des Auto- und Industriezulieferer Schaefflers. Das Unternehmen weist im ersten Quartal tief rote Zahlen aus.

Wegen einer Wertminderung in der Automotive-Sparte und zusätzlichen Kosten für den Stellenabbau stand bei dem fränkischen Unternehmen Schaeffler unter dem Strich ein Verlust von 184 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Überschuss von 137 Mio. Euro zu Buche gestanden hatte, wie das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte.

»Die Coronavirus-Pandemie stellt uns vor bislang ungekannte Herausforderungen«, sagte Konzernchef Klaus Rosenfeld. Während der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent auf 3,28 Mrd. Euro sank, sackte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um rund ein Fünftel auf 215 Mio. Euro ab.

Wegen der Corona-Krise hatte Schaeffler bereits im März seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr ausgesetzt. Eine konkrete Prognose sei weiterhin nicht möglich, hieß es nun. Zudem teilten die Franken mit, dass der Konzern die Zahl der im Rahmen des Freiwilligenprogramms in Europa abzubauenden Stellen von 1300 auf 1900 erhöhen will.