Vorbereitung für den Serienstart von Internet-Protokoll-basierten Steuergeräten Continental setzt auf Ethernet für die Fahrzeugvernetzung

Continental setzt nach intensiver Entwicklung und Validierung der technischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Fahrzeug auf eine Ethernet-Vernetzung in zukünftigen Fahrzeuggenerationen.

Zur Deckung des ständig wachsenden Kommunikationsbedarfs im Auto ist die Nutzung der Ethernet-Technik als Fahrzeugnetzwerk aus Sicht von Continental ideal. Es bietet auf Basis von ungeschirmten, zweiadrigen und damit leicht verlegbaren Kupferkabeln 100 Megabit Bandbreite zwischen allen verbundenen Netzwerkknoten wie Steuergeräten, Antennen und Sensoren. Die robuste Datenübertragung und die große Verbreitung des Internet-Protokolls (IP) auch außerhalb der Automobilindustrie sind weitere Punkte, die für diese Vernetzungstechnologie sprechen. „Im ersten Schritt sehen wir die Möglichkeit, die leicht im Fahrzeug verlegbaren ungeschirmten Ethernetleitungen für Funktionen aus den Domänen Interior und Chassis&Safety zu nutzen. So können wir die Gesamtfahrzeugkosten senken und gleichzeitig die Funktionsvielfalt erhöhen“ erklärt Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands bei Continental. „Bis 2020 können wir uns erste Vorentwicklungsprojekte mit Ethernet in allen Fahrzeugdomänen vorstellen.“