Weltweites F&E-Netzwerk für Fahrerassistenzsysteme wird ausgebaut Continental mit neuem Entwicklungsstandort in Ulm

Continental plant Anfang des kommenden Jahres ein die Eröffnung eines neuen Forschungs- und Entwicklungsstandorts für Fahrerassistenzsysteme in Ulm. Kurzfristig werden rund 100 neue Arbeitsplätze für Ingenieure in Ulm geschaffen, langfristig ist es das Ziel kontinuierlich weiter zu wachsen.

„Die Verfügbarkeit von Ingenieuren, die Nähe zu den Fahrzeugherstellern und Hochschulen sowie die zentrale Lage zu unseren übrigen deutschen Standorten für Fahrerassistenzsysteme in Lindau, Ingolstadt und Ottobrunn schaffen ein gutes Umfeld und sind ausschlaggebend für eine Ansiedlung in Ulm“, sagt Marcel Verweinen, Leiter der Personalabteilung des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme. Derzeit laufen Gespräche mit Investoren sowie der Stadt Ulm über eine geeignete Immobilie. Geplant ist ein reiner Forschungs- und Entwicklungsstandort, so dass neben einem Gebäude auch Laboreinrichtungen benötigt werden.

Gesucht werden insbesondere Ingenieure in den Bereichen Soft- und Hardware, Mechanik, Algorithmikentwicklung, Systemtest und Projektmanagement für Radar-, Infrarot- und Kameratechnologien. Über 1.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit im Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme, neben den deutschen Standorten unter anderem in den USA, Japan und Rumänien.

Fahrerassistenzsysteme sind ein Wachstumsmotor der Continental Division Chassis & Safety, deshalb wurde das Geschäft im April 2012 in einer eigenen Business Unit mit Sitz in Lindau zusammengeführt.