1,15-Mrd.-Dollar schwerer Ausbau des Diagnose- und Service-Bereichs Bosch will Service Solutions von SPX übernehmen

Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket von Bosch plant, den Geschäftsbereich Service Solutions von SPX/USA für 1,15 Mrd. Dollar (rund 883 Mio. Euro) zu übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde schon unterzeichnet, jetzt müssen noch die Kartellbehörden zustimmen. SPX Service Solutions entwickelt, produziert und vertreibt Diagnose- und Servicegeräte, Werkstattzubehör und Software für den weltweiten Automobilmarkt.

Mit einem Umsatz von 920 Mio. Dollar (zirka 660 Mio. Euro), rund 2.700 Mitarbeitern und Fertigungsstätten in USA, Deutschland, Frankreich und China ist Service Solutions die größte Übernahme in der Geschichte des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket. Stimmen die Kartellbehörden zu, so soll die Übernahme noch im ersten Halbjahr 2012 vollzogen werden.
„Mit SPX Service Solutions wird Bosch zu einem der führenden Anbieter für Diagnoselösungen“, sagt Robert Hanser, Vorsitzender des Bereichsvorstands des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket. „Mit der Übernahme können wir unsere Marktpräsenz im Diagnosegeschäft stark ausbauen, vor allem in Nordamerika. Zudem stärken wir unsere Position in Asien/Pazifik und Europa, speziell im Diagnose- und Reparaturgeschäft mit Fahrzeugherstellern.“
Zum Angebotsspektrum von SPX Service Solutions gehören Fahrzeugreparaturlösungen inklusive Diagnosegeräte und -software sowie spezielle Reparaturwerkzeuge. Zudem bietet SPX technische Informationen, Händler- und Werkstattzubehör und Dienstleistungen für Werkstattbetriebe von Fahrzeugherstellern. Diese Produkte kommen auch bei Händlern und Werkstätten zum Einsatz, die Fahrzeugherstellern vertraglich angeschlossen sind. Bosch wird durch diese Akquisition zum umfassenden Lösungsanbieter für diese Betriebe.