Bosch konzentriert sich auf Bremskraftverstärker und -regler Bosch verkauft Teile seines Bremsengeschäfts an KPS Capital Partners

Die Bosch-Gruppe will ihr weltweites Basisbremsengeschäft an das Private-Equity-Unternehmen KPS Capital Partners verkaufen. Die entsprechenden Verträge wurden bereits unterzeichnet, jetzt muss noch das Kartellamt zustimmen.

Bosch will sich in Zukunft im Bremsengeschäft nur noch auf die Bremskraftverstärkung und Bremsregelsysteme konzentrieren. Auch das Handelsgeschäft inklusive der Produktion von Bremsscheiben und -belägen bleibt bei Bosch und soll ausgebaut werden. Produkte wie Bremssättel, Scheiben-, Trommel- und Parkbremsen mit einem Umsatzvolumen von rund 850 Mio. Euro im letzten Jahr, 20 Standorten in Europa, Asien-Pazifik und Südamerika, darunter 15 Produktionsstandorte, und rund 5.200 Mitarbeitern (30 in Deutschland) gehen an KPS.
Mit diesem Schritt schließt Bosch seine Neuausrichtung des Bremsengeschäfts ab. Bereits im Frühjahr 2009 hatte Bosch angekündigt, seine Aktivitäten im Bremsengeschäft zu restrukturieren. Ende 2009 folgte die Veräußerung des nordamerikanischen Basisbremsengeschäfts an den japanischen Bremsenhersteller Akebono Brake Industry, Tokyo.