Für saubere und effiziente Dieselmotoren Bosch produziert das 75-Millionste Common-Rail-System

Das Common-Rail-System CRS2 mit Magnetventil-Injektoren deckt den Bereich vom Zweizylinder- bis
zum Achtzylindermotor ab. Neben den millionenfach bewährten Ausführungen CRS2-16 sowie CRS2-18 mit 1.600 und 1.800 bar ist
das System nun auch als CRS2-20 mit einem Systemdruck von
2.000 bar verfügbar.
Das Common-Rail-System CRS2 mit Magnetventil-Injektoren deckt den Bereich vom Zweizylinder- bis zum Achtzylindermotor ab. Neben den millionenfach bewährten Ausführungen CRS2-16 sowie CRS2-18 mit 1.600 und 1.800 bar ist das System nun auch als CRS2-20 mit einem Systemdruck von 2.000 bar verfügbar.

Bosch hat mittlerweile 75 Mio. Common-Rail-Systeme (CRS) gefertigt. Die Technik, die vor 14 Jahren erstmals im Automobil zum Einsatz kam, verhalf der Dieseltechnik zum Durchbruch: 1997 lag der Marktanteil aller in Westeuropa verkauften Pkw-Selbstzünder bei 22 Prozent, heute ist jeder zweite neu zugelassene Pkw ein Diesel.

Bosch treibt die Entwicklung der CRS-TEchnik weiter voran. So arbeiten die Ingenieure bei Bosch schon an Common-Rail-Systemen mit 2.500 bar und mehr. Das erste Common-Rail-System arbeitet hingegen mit einem Druck von 1.350 bar, beim aktuellen CRS2 sind es bis zu 2 000 bar. Für Anwendungen mit höchsten Anforderungen hat Bosch zudem das CRS3 mit Piezo-Injektoren im Portfolio. Dieses ermöglicht eine noch genauere Zumessung kleinster Kraftstoffmengen bei der Vor- und Nacheinspritzung, was der zusätzlichen Minderung von NOx-Emissionen und einer weiteren Verbesserung der Laufruhe dient. Der Einspritzdruck liegt hier bei bis zu 2 200 bar. Die Weiterentwicklungen sollen helfen, dass ein Fahrzeug der Kompaktklasse mit Dieselmotor im Jahr 2015 nur noch 3,6 l auf 100 km verbrauchen. Das sind, verglichen mit einem gängigen Standarddiesel im Jahr 2009, rund 30 Prozent weniger Kraftstoff. Mit der Hybridisierung kann der Kraftstoffbedarf des Dieselmotors sogar um etwa 40 Prozent sinken.