Toyota Motors Autonome Taxis und Busse integrieren ältere Leute

Ein Brennstoffzellenbus von Toyota Motors.
Ein Brennstoffzellenbus von Toyota Motors.

Älteren Leuten den Zugang zu Transportsystemen zu ermöglichen, ist das Ziel eines Feldversuchs in Japan. Toyota erprobt dazu einen selbstfahrenden Taxidienst.

Bei den Taxis  handelt sich um einsitzige Autos, die die Passagiere auf Bestellung von ihrem Wohnort zur nächsten Haltestelle fahren, an der sie in autonom fahrende, mit Brennstoffzellen betriebene Busse umsteigen können. Das Projekt wird im kommenden Jahr starten und soll bis Ende 2022 fortgeführt werden.

Toyota Motors arbeitet dazu mit der Universität Tsukuba sowie der Stadt Tsukuba zusammen, die sich nördlich von Tokio in einem eher ländlichen Gebiet liegt. Hier sollen die autonomen Taxis und Busse zeigen, wie sie sich in den realen Verkehr einfügen. Ein KI-System soll die Verkehrsbedingungen wie Staus vorhersagen, um die günstigsten Routen zu wählen.

Eines der Hauptziele besteht darin, älteren Mitbürgern aus ihrer Isolierung zu helfen. Denn ein wesentlicher Grund dafür ist, dass sie von öffentlichen Transportsystemen abgeschnitten sind. Das gilt besonders für ländliche Regionen, in denen der öffentliche Nahverkehr über die letzten Jahre beschnitten oder ganz eingestellt wurde. Die Folge ist, dass die älteren Leute diese Gegenden verlassen.

Diesem Trend soll das Projekt begegnen. Die selbstfahrenden Taxis holen die Passagiere in ihrem Wohnvierteln ab. Sie bringen sie zu den festgelegten Routen, auf  denen die Brennstoffzellen-Busse sie zu Zielen wie dem Hauptbahnhof von Tokio oder dem Flughafen Narita bringen.

Teil des Projektes ist es auch, den Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen zu generieren, mit dem die Busse angetrieben werden.  Dau wird ein Netz von Tankstellen aufgebaut, die über Pipelines mit Wasserstoff versorgt werden.