Softbank und Toyota 1 Mrd. Dollar für autonomes Fahren von Uber

Masayoshi Son, CEO der Softbank Group, und Akio Toyoda, CEO von Toyota, gründen Monet Technologies, die autonom fahrende Autos und daruf basierende Dienstleistungen entwickeln soll.
Masayoshi Son, CEO der Softbank Group, und Akio Toyoda, CEO von Toyota, auf der Pressekonferenz anlässlich der Gründung von Monet Technologies, die autonom fahrende Autos und darauf basierende Dienstleistungen entwickeln soll. Jetzt wollen beide Firmen Geld in die Entwicklung autonomer Fahrzeuge von Uber stecken.

Eine Gruppe von Investoren um Softbank und Toyota Motor wollen 1 Mrd. Dollar in die Einheit für autonomes Fahren von Uber investieren.

Im Moment kostet die Uber-Division, die sich mit der Entwicklung autonomer Fahrzeuge befasst, vor allem viel Geld. Da käme ein Investment von Softbank und Toyota gelegen und würde den Wert der Einheit nach einem Bericht von Reuters auf 5 bis 10 Mrd. Dollar bringen. Laut dem Wall Street Journal könne das Geschäft im Laufe des kommenden Monats über die Bühne gehen.

Softbank und Toyota haben sich bisher zu dem Bericht des Wall Street Journal nicht geäußert. Toyota hatte bereits im vergangenen Jahr 500 Mio. Dollar in die autonomen Autos von Uber investiert.

Softbank und Toyota hatten im Oktober 2018 die Gründung der Mobilitätsfirma Monet öffentlichkeitswirksam inszeniert, die bis 2020 soll autonome Fahrzeuge ausrollen soll. Zunächst werde das Unternehmen einen Fahrdienst in Japan etablieren, wie Masayoshi Son, der Gründer von SoftBank, und Toyota-President Akio Toyoda auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Tokio erklärten.

Softbank hat rund um das autonome Fahren mehrere Eisen im Feuer: Nicht weniger als 2,25 Mrd. Dollar hat Softbank bereits in die Division von General Motors gesteckt, die selbstfahrende Autos entwickelt, außerdem hat das Unternehmen in Grab und Didi investiert. Das Unternehmen investiert aber auch in Halbleiterfirmen wie Nvidia und ARM, denn nur mit Hilfe der Chips lassen sich Big Data und KI realisieren. Toyota arbeitet im Sektor der vernetzten und selbstfahrenden Fahrzeuge mit Microsoft zusammen, eine Partnerschaft besteht auch mit Didi.  

Uber hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 11,3 Mrd. Dollar ausgewiesen, gegenüber dem Vorjahr ein Sprung um 43 Prozent – bei einem Verlust von 1,8 Mrd. Dollar (EBITDA).