Neue Varianten der CodeMeter-Technik Viel Neues in Sachen Know-how-Schutz

Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems: »Industrie 4.0 und das IoT erfordern die besten Schutzmechanismen.«
Oliver Winzenried, Wibu-Systems: »Mit CodeMeter Embedded 2.1 bringen wir Benutzbarkeit, Monetarisierung und Cyber-Sicherheit auf ein neues Niveau für alle gängigen Plattformen.«

Wibu-Systems hat seiner Schutz-Hardware CmStick/BMC zum Speichern von Schlüsseln und Lizenzen eine Version ohne Flash-Speicher an die Seite gestellt: den CmStick/B. Zudem hat der Know-how-Schutz-Spezialist seine Runtime-Umgebung CodeMeter Embedded als Version 2.1 mit neuer Paketstruktur präsentiert.

Der CmStick/B ist in einem kompakten Metallgehäuse untergebracht und kann zusätzlich vom Hersteller hochwertig gebrandet werden. »Wegen der positiven Resonanz zur Hardware CmStick/BMC hat Wibu-Systems entschieden, den CmStick/B funktionsgleich im kompakten Metallgehäuse, jedoch ohne Flash-Speicher, zu entwickeln und zu produzieren«, erläutert Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems. Das Gehäuse hat die Maße 12,1 x 22 x 4,5 mm und liegt größenmäßig zwischen der kleinsten Schutz-Hardware CmStick/C Basic und dem CmStick ME im Metallgehäuse, der auf Wunsch mit SLC-Flash-Speicher erhältlich ist.

Bereits im November 2017 hatte das Unternehmen den CmStick/BMC mit einem 16 GB großen Flash-Speicher auf den Markt gebracht, um Software und Daten abzulegen. Sowohl CmStick/B als auch CmStick/BMC zeichnen sich durch die SIP-Technologie (System in Package) aus, die für ein hohes Maß an Robustheit bei gleichzeitiger Miniaturisierung sorgt. Beide Varianten enthalten einen Smartcard-Chip des Typs SLM97 von Infineon. Der CmStick/BMC hat eine USB-3.1-Schnittstelle zur schnellen Datenübertragung und einen U9-Flashcontroller von Hyperstone mit patentierter „hymap“-Firmware, die vor Datenverlust schützt. »Mit der neuen Hardware erweitert Wibu-Systems seine Produktpalette, die Schutz und Lizenzierung per Hardware, Software und in der Cloud erlaubt«, kommentiert Oliver Winzenried. »Besonders Hersteller intelligenter Geräte können die Lösungen langfristig zur Realisierung von Industrie 4.0 einsetzen und Funktionen ihrer Software monetarisieren.«