Industrielle Bildverarbeitung VDMA publiziert OPC UA Companion Specification

Das ICS International Congress Center Stuttgart ist an das neue Messegelände am Flughafen angeschlossen.
Die Messe Vision in Stuttgart gibt neuen Standards stets breiten Raum.

Damit Maschinen untereinander kommunizieren können, brauchen sie eine gemeinsame »Sprache« wie OPC UA. Die VDMA-Fachabteilung Machine Vision hat daher jetzt den Part 1 einer entsprechenden OPC UA Companion Specification freigegeben.

Im Januar 2016 hatte der Vorstand von VDMA Machine Vision beschlossen, eine OPC UA Companion Specification für die industrielle Bildverarbeitung zu entwickeln. Eine Kernarbeitsgruppe mit 17 Experten europäischer Bildverarbeitungsunternehmen machte daraufhin Vorschläge für Ansatz und Inhalt und nahm das Feedback der Bildverarbeitungsindustrie und der Endanwender weltweit auf. Um die Reichweite zu erhöhen, brachte VDMA Machine Vision die Normungsarbeit in die »G3« genannte globale Standardisierungskooperation für Machine Vision ein. G3 besteht aus den weltweit tätigen amerikanischen (AIA), chinesischen (CMVU), europäischen (VDMA und EMVA) sowie japanischen (JIIA) Bildverarbeitungsverbänden.

»Weltweit hatte die IBV-Community die Möglichkeit, sich an den Inhalten der OPC UA Machine Vision Companion Specification zu beteiligen, was nun zu einer breiten Akzeptanz des neuen Standards führen wird«, erläutert Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Geschäftsführer von Asentics sowie Vorstandsmitglied von VDMA Machine Vision und des übergeordneten VDMA-Fachverbands Robotik+Automation. »Die VDMA OPC Machine Vision Initiative hat OPC UA als Interoperabilitätsplattform für die industrielle Bildverarbeitung eingeführt und durch die internationale Standardisierungskooperation G3 den Geist der Kooperation auf globaler Ebene vorangetrieben«, kommentiert Stefan Hoppe, President und Geschäftsführer der OPC Foundation, das Ergebnis der Arbeitsgruppe.