Jahresabschluss von Stemmer Imaging Umsatzrückgang bleibt trotz Wirtschaftskrise gering

Christof Zollitsch, Stemmer Imaging: »Wir haben das schwierige Geschäftsjahr mit einem am Ende erfreulichen Gesamtergebnis abgeschlossen.«

Stemmer Imaging hat das Geschäftsjahr 2009/10 am 30. Juni 2010 mit einem Umsatz von 35,7 Mio. Euro abgeschlossen.

Dies entspricht einem Rückgang von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem der Bildverarbeitungstechnik-Anbieter einen Umsatz von 39,1 Mio. Euro erzielt hatte. Gemessen am Branchendurchschnitt ist das Unternehmen damit glimpflich durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen: Nach Erhebungen des VDMA-Fachverbands Industrielle Bildverarbeitung sank der Umsatz der deutschen Bildverarbeitungsbranche im Jahr 2009 um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

»Das abgelaufene Geschäftsjahr stand aufgrund der weltweit angespannten Wirtschaftslage unter schwierigen Voraussetzungen«, erläutert Geschäftsführer Christof Zollitsch. »Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Stemmer Imaging diese Phase ohne Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Entlassungen überstanden hat.« Durch den Erhalt der kompletten Belegschaft von insgesamt rund 130 Mitarbeitern und damit des vorhandenen Know-hows sieht Zollitsch das Unternehmen für den sich abzeichnenden Aufschwung personell gut gerüstet.

Das in Puchheim bei München ansässige Mutterhaus der europaweit in vier Ländern tätigen Stemmer Imaging erzielte 2009/10 einen Umsatz von 21,3 Mio. Euro nach 22,1 Mio. im Vorjahr (-3,9 Prozent). Eine Umsatzsteigerung von 16,8 Prozent gegenüber 2008/09, nämlich von 5,1 auf 5,9 Mio. Euro, schaffte die französische Tochtergesellschaft Stemmer Imaging S.A.S.