»Globales Wachstum auch künftig sichern« Turck-Gruppe strukturiert sich um

Durch Umstrukturierung die Zukunft meistern: Christian Pauli und Christian Wolf (v. l.), Geschäftsführer der Turck-Holding.
Durch Umstrukturierung die Zukunft meistern: Christian Pauli und Christian Wolf (v. l.), Geschäftsführer der Turck-Holding.

Die Turck-Gruppe will sich in die Sparten Automatisierungstechnik sowie Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen differenzieren und bestimmte Standorte des Unternehmens auf Technologie-Schwerpunkte hin fokussieren.

Ziel der geplanten Maßnahmen ist, »das internationale Wachstum der Gruppe nachhaltig zu stärken und das Unternehmen fit zu machen für die Herausforderungen der Zukunft«. Mit der Fokussierung auf Technologie-Schwerpunkte an bestimmten Standorten will Turck Entwicklungs- und Produktionskapazitäten international deutlich ausbauen.

»Die Konzentration auf die jeweiligen Kerngeschäfte ermöglicht jedem Bereich eine bestmögliche Marktbearbeitung«, erläutert Turck-Holding-Geschäftsführer Christian Wolf. »Wir werden in den Regionen Europa, Asien und Amerika optimale Strukturen für Produktion, Logistik und Vertrieb schaffen, um die lokalen Kundenbedürfnisse ideal abdecken zu können. Eine Voraussetzung dafür ist der Aufbau einer Supply-Chain-optimierten Produktion in jeder Region.«

Für die Automatisierungstechnik soll der Standort Halver (Sauerland) auch künftig als Technologie- und Produktionsstandort eine strategisch wichtige Rolle übernehmen und das Regionalkonzept für Produktion und Logistik umsetzen. Für Europa errichtet Turck im polnischen Lublin einen weiteren Produktionsstandort, der noch im laufenden Jahr seinen Betrieb aufnehmen soll. Mit der Umstrukturierung der Produktion innerhalb Europas, aber auch von Asien zurück nach Europa will das Unternehmen ineffektive und kostspielige Logistikwege verringern.