Konjunktur- und Marktentwicklung verhindert Umsatzsteigerung Turck erwartet Umsatz auf Vorjahresniveau

Christian Wolf, Geschäftsführer von Turck: »Wenn Unsicherheit herrscht, ändert sich das Investitionsverhalten. So sehen wir auch das Jahr 2009 - nicht als Industriekrise als solche, sondern als Investitionshemmung und Unsicherheit aufgrund zusammenbrechender Finanzmärkte.«
Christian Wolf, Geschäftsführer von Turck: »Unsere Zielmärkte haben 2012 eine Phase der Konsolidierung erlebt, die etwas deutlicher ausgefallen ist als ursprünglich erwartet.«

Der Automatisierungstechnik-Hersteller Turck prognostiziert für das Geschäftsjahr 2012 einen konsolidierten Gesamtumsatz von rund 430 Mio. Euro, genauso viel wie im Vorjahr.

Nach Angaben von Turck-Geschäftsführer Christian Wolf hat die Konjunktur- und Marktentwicklung im laufenden Jahr eine Steigerung des Gruppenumsatzes verhindert. Für den deutschen Markt rechnet das Familienunternehmen mit Stammsitz Mülheim an der Ruhr aber mit einem leichten Wachstum um 2 Prozent auf knapp 100 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg 2012 weltweit von 3000 auf 3200, wobei die Hälfte davon an den deutschen Standorten der Gruppe in Beierfeld, Halver und Mülheim an der Ruhr tätig sind.

»Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren mit jeweils 25- bis 30-prozentiger Umsatzsteigerung haben unsere Zielmärkte 2012 eine Phase der Konsolidierung erlebt, die etwas deutlicher ausgefallen ist als ursprünglich erwartet«, kommentiert Wolf. »So ließ sich unsere Wachstumserwartung von 5 Prozent in diesem Jahr leider nicht realisieren. Um eine Prognose für das kommende Jahr zu treffen, müssen wir abwarten, ob das letzte Quartal 2012 eine Trendumkehr erkennen lässt. Sollte das der Fall sein, gehen wir für 2013 von einer Umsatzsteigerung von etwa 5 Prozent aus, was einen Gesamtumsatz von rund 450 Mio. Euro bedeuten würde.«