Vision Components erleichtert die Programmierung seiner intelligenten Kameras Smart Cameras mit Microsoft-Tools programmieren

Kameraprogrammierung leicht gemacht: Mehrstufiger Lösungsansatz für Anwender mit unterschiedlichen Vorkenntnissen
Kameraprogrammierung leicht gemacht: Mehrstufiger Lösungsansatz für Anwender mit unterschiedlichen Vorkenntnissen

Vereinfachung des Engineerings ist ein dringliches Thema - nicht nur beim Entwurf komplexer Automatisierungssysteme, sondern auch bei der Programmierung intelligenter Kameras. Der Bildverarbeitungstechnik-Hersteller Vision Components hat daher ein mehrstufiges Konzept vorgestellt, das Anwendern die Programmierung seiner intelligenten Kameras erleichtern soll.

Das Ettlinger Unternehmen hat all seine Bildverarbeitungsbibliotheken für den Einsatz im PC überarbeitet, so dass zur Programmierung, die weiterhin in C oder C++ möglich ist, jetzt auch die Microsoft-Entwicklungsumgebung »Visual Studio 2010« genutzt werden kann. Das Kompilieren in der Programmierphase entfällt, weil sich die Software auf dem Rechner entwickeln und testen lässt. Die einzelnen Programmstufen können nun im PC unter der gewohnten Microsoft-Umgebung durchlaufen. »Insgesamt gestaltet sich die Programmierung der Smart Cameras damit einfacher, schneller und bequemer«, erläutert Jan-Erik Schmitt, Geschäftsführer von Vision Components für den Bereich Vertrieb.

Einen Schritt weiter geht die Vision-Components-Tochter Notavis: Das erst in diesem Jahr gegründete Unternehmen hat die Machine-Vision-Skriptsprache »MVNova« entwickelt, die auf der Open-Source-Skriptsprache »Lua« beruht - für die Programmentwicklung sind somit keine Hochsprachenkenntnisse erforderlich. Alle Software-Bibliotheken von Vision Components sind in »MVNova« integriert. Das Tool umfasst einen Script-Interpreter, so dass kein Kompilieren mehr nötig ist. Zudem unterstützt »MVNova« aktiv die Fehlersuche und vereinfacht das Debugging. Weil »MVNova« alle optimierten C-Funktionen der Vision-Components-Bibliotheken umfasst, tritt kein Geschwindigkeitsverlust auf. Dank eines integrierten Webservers sind intelligente Kameras mit »MVNova« jetzt auch Browser-kompatibel. Ein GUI lässt sich schnell und problemlos in HTML erstellen.

Weiter reichende Unterstützung bei der Umsetzung von Machine-Vision-Applikationen bietet schließlich der Vision-Components-Partner EVT (Eye Vision Technology) mit dem »EyeSpector«-System, das auf Smart Cameras beruht und keine Programmierkenntnisse erfordert. Die dazugehörige Software »EyeVision« ermöglicht es, auch komplexe Bildverarbeitungsaufgaben aus der optischen Mess- und Prüftechnik durch einfaches »Drag and Drop« von Auswertesymbolen zu bewältigen - das System bietet Anwendern somit eine betriebsfertige Bildverarbeitungslösung.