Neues SPS-System Siemens stellt Simatic S7-1500 vor

Heinz Eisenbeiß, Marketing Direktor: "Mit der 'Simatic S7-1500'-Serie läutet Siemens einen Generationenwechsel bei Mittelklasse- und High-End-Steuerungen ein."
Heinz Eisenbeiß, Marketing Direktor: "Mit der 'Simatic S7-1500'-Serie läutet Siemens einen Generationenwechsel bei Mittelklasse- und High-End-Steuerungen ein."

Dreieinhalb Jahre nach der Vorstellung der Kompakt-SPS "Simatic S7-1200" hat Siemens den Generationswechsel jetzt auch im mittleren und oberen SPS-Leistungsbereich eingeläutet: Das Unternehmen löst die SPS-Baureihen "Simatic S7-300" und "Simatic S7-400" schrittweise durch die Serie "Simatic S7-1500" ab.

"Die neue modulare Controller-Familie soll die Erfolgsgeschichte der seit 1995 gelieferten und auf dem Weltmarkt führenden 'Simatic-S7-300'- und 'Simatic-S7-400'-Geräte fortsetzen", verlautete im Rahmen der Messe-Pressekonferenz von Siemens. "Ihre Einführung soll in mehreren Stufen erfolgen, wobei CPU-Module für den mittleren Leistungsbereich den Anfang machen. Geräte für das Leistungsspektrum der großen S7-400-CPUs sollen später folgen."

Zu den Leistungsmerkmalen der neuen Controller-Generation zählt Siemens "die herausragende System-Performance, eine Vielzahl standardmäßig integrierter Funktionen einschließlich Motion Control, Security für größtmögliche Anlagensicherheit und Safety für einfach realisierbare Sicherheitsanwendungen".

Für mehr Effizienz stehen, wie es hieß, "das innovative Design für einfache Inbetriebnahme und sicheren Betrieb, projektierbare Diagnosefunktionen für den Anlagenstatus sowie die Integration in das 'TIA Portal' für einfaches Engineering und geringe Projektkosten".

Die "Simatic S7-1500" wird stufenweise in den Markt eingeführt. Zunächst umfasst das Portfolio die drei CPU-Typen 1511, 1513 und 1516 für den mittleren Leistungsbereich, jeweils auch als F-Version (Failsafe) für Safety-Anwendungen. Die Geräte bieten abgestufte Leistungsmerkmale, die sich etwa bei Anzahl der Schnittstellen, Bit-Performance sowie Größe des Displays und Datenspeichers unterscheiden.

Entsprechend der individuellen Automatisierungsaufgabe lassen sich die CPUs im Zentralaufbau mit bis zu 32 Erweiterungsmodulen ergänzen, etwa mit neuen Kommunikations- und Technologiemodulen oder den E/A-Peripheriebaugruppen der Serie "Simatic ET 200MP", die zeitgleich auf den Markt gelangen.